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ELF26: Zusammenfassung des Interview von Zeljko Karajica mit Hendrik von Foot Bowl

  • Autorenbild: A.T.
    A.T.
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

1. Rückblick auf die Gründung der ELF

  • Z.K. erklärt, dass die Gründung der European League of Football (ELF) während der Corona-Pandemie sehr schwierig war.

  • Unterschiedliche Regeln in mehreren Ländern und fehlende Zuschauer machten den Start kompliziert.

  • Trotzdem sei die Liga in den letzten fünf Jahren stark aufgebaut worden und habe ein gutes Produkt geschaffen.

2. Umgang mit Kritik

  • Z.K. hat kein Problem mit sachlicher Kritik.

  • Er kritisiert jedoch, dass in sozialen Medien oft einseitige oder vereinfachte Darstellungen verbreitet werden.

  • Viele Konflikte seien komplexer als dargestellt.

3. Saison 2026

  • Die ELF plant weiterhin eine Saison 2026 mit Start Ende Mai.

  • Wie viele Teams teilnehmen, steht noch nicht endgültig fest.

  • Deadlines für Rückmeldungen der Teams laufen aktuell aus.

4. Streit mit Teams und Verträge

  • Einige Teams haben angekündigt, die Liga verlassen zu wollen.

  • Z.K. betont jedoch, dass viele Franchises noch gültige Verträge haben und diese eingehalten werden müssen.

  • Die ELF sei bereit, diese Ansprüche notfalls juristisch durchzusetzen.

5. Finanzielle Probleme

  • Die Liga befindet sich in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

  • Grund sind fehlende Investoren und eine gescheiterte Kapitalerhöhung.

  • Deshalb konnten nicht alle Rechnungen und Dienstleister bezahlt werden.

  • Dennoch wolle man die Liga restrukturieren und weiterführen.

6. TV-Partner und Medienrechte

  • Trotz Berichten über Probleme sollen Partner wie ProSieben und DAZN weiterhin interessiert sein.

  • Ein endgültiger Spielplan ist Voraussetzung für die Programmplanung.

7. Organisation der Liga

  • Es gab Personalabgänge, aber Z.K. sagt, die Liga sei weiterhin arbeitsfähig.

  • Infrastruktur für Produktion und Übertragung der Spiele sei vorhanden.

8. Selbstkritik und Probleme der letzten Jahre

  • Die ELF sei sehr schnell gewachsen (viele neue Teams und Länder).

  • Dadurch sei Kommunikation mit Franchises teilweise zu kurz gekommen.

  • Externe Faktoren wie Corona, Ukraine-Krieg und wirtschaftliche Probleme hätten zusätzlich belastet.

9. Zukunft des europäischen Footballs

  • Z.K. glaubt nicht, dass mehrere konkurrierende Ligen langfristig funktionieren.

  • Der Markt in Europa sei zu klein für drei Ligen gleichzeitig.

  • Er plädiert dafür, dass sich Teams und Organisationen wieder zusammensetzen und zusammenarbeiten.

Kernaussage des Interviews:

Die ELF befindet sich aktuell in einer schwierigen Phase (Finanzen, Teams, Konkurrenzligen), aber Z.K. ist überzeugt, dass die Liga weiterbestehen kann und dass langfristig eine gemeinsame Struktur für American Football in Europa notwendig ist.


 

A.T.

(Quelle: Foot Bowl - YouTube)

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