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Wir freuen uns sehr, unseren Starting-Linebacker

Noel Swancar

für die Auszeichnung

„Elf Man of the Year 2025”

nominieren zu können.

Jedes Jahr wird mit dem #MOTY-Award ein Spieler ausgezeichnet, der Charakter, Sportlichkeit und einen bedeutenden Beitrag sowohl auf als auch – und das noch mehr – außerhalb des Spielfelds gezeigt hat. Wir sind überzeugt, dass Noel ein Vorbild ist, das einen positiven Einfluss auf die Gemeinschaft UND den Sport hat.

LB #0 Noel Swancar, Vienna Vikings
LB #0 Noel Swancar, Vienna Vikings

Seine Career-Stats bei den Vienna Vikings

116 Tackles (53 Solo, 63 Assists)

5 Sacks für -28 Yards

9 Tackles for Loss für -39 Yards

1 Interception mit 15 Yards Return

15 Pass BreakUps

3 Forced Fumbles

2 Fumble Recoverys für 50 Yards und 1 Touchdown

davon 2025 (bisher nur 8 Spiele erfasst)

54 Tackles (29/25)

3 Sacks für 15 Yards

3 TFL

1 Interception für 15 Yards Return

2 Pass BreakUps

Botschafter des Lichtblickhofes

Noel ist der erste Sportler, der zum Botschafter des Kinderhospizes Lichtblickhof ernannt wurde – damit setzt er ein wichtiges Zeichen und macht auf die großartige therapeutische Arbeit aufmerksam, die die Mitarbeiter des Lichtblickhofs leisten.

Der Lichtblickhof ist ein einzigartigen Kinderhospiz, dass sich auf die Begleitung von Kindern mit schweren und lebensverkürzenden Erkrankungen, Behinderungen oder traumatischen Erfahrungen spezialisiert hat. Noal Swancar wird sich aktiv für die Unterstützung des Lichtblickhofs einsetzen und dessen wertvolle Arbeit in der Öffentlichkeit bekannt machen.

„Es ist mir eine Ehre, der neue Botschafter des Lichtblickhofs zu sein. Die Arbeit, die hier für Kinder und ihre Familien geleistet wird, ist von unschätzbarem Wert und beeindruckt mich sehr. Ich freue mich darauf, meinen Beitrag zu leisten und gemeinsam mit den Vienna Vikings diese wichtige Initiative zu unterstützen, einen positiven Einfluss zu haben und Spenden zu sammeln“,

so Noel Swancar.

Teach ‘em young!

Noel ist Head Coach der U12-Mannschaft des Vereins AFC Vienna Vikings und sehr stolz darauf, das jüngste Tackle-Team des erfolgreichen Wiener Jugendfootballprogramms zu trainieren.

Noel besucht bei verschiedenen Gelegenheiten Schulen, um mit Kindern über unseren geliebten Sport zu sprechen und ihnen Flag- und Tackle-Football näherzubringen.

Head Coach Noel Swancar mit seiner #YOUNGvikings U12


MOTY – Mann des Jahres gemäß ELF:

Mit dieser Auszeichnung wird ein Spieler gewürdigt, der sowohl auf als auch außerhalb des Spielfelds durch außergewöhnlichen Charakter, Sportlichkeit und Engagement überzeugt. Der Gewinner ist ein Vorbild, das einen positiven Einfluss auf die Gemeinschaft und den Sport ausübt.

Teilnahmeberechtigung: Jedes Team wählt den Spieler aus, der an der laufenden ELF-Saison teilgenommen hat und diese Werte am besten verkörpert. Aus diesen Spielern wird der „Mann des Jahres” ausgewählt.


Alfred Tkaczuk

(Quellen: Vienna Vikings, ELF - Player Stats, Sportsmetrics)

 
 
 

Hamburger Abendblatt: Massiver Umbruch in der European League of Football. Zusammenarbeit mit abtrünnigen Teams geplant. Zukunft der Hamburg Sea Devils offen.

Zusammenfassung

  • Zeljko Karajica zieht sich als Geschäftsführer der European League of Football zurück. Football-Liga mit finanziellen und organisatorischen Herausforderungen konfrontiert.

  • Die ELF plant eine enge Zusammenarbeit mit der European Football Alliance, um Professionalität und finanzielle Transparenz zu fördern und Abspaltungspläne zu stoppen.

  • Neue Investoren und ein geplanter Team-Standort in London sollen das Wachstum der ELF weiter vorantreiben, während die Zukunft der Hamburg Sea Devils ungewiss bleibt.


Die Mitteilung mit der Überschrift

„European League of Football stellt die Geschäftsführung strategisch neu“

sorgte am Donnerstagabend in der American-Football-Szene für Aufregung: Der Geschäftsführer und Hauptgesellschafter Zeljko Karajica (54), der die Europaliga 2020 gemeinsam mit dem Hamburger Patrick Esume (51) gegründet hatte, zieht sich zurück. Zwei Tage zuvor hatte das Abendblatt exklusiv berichtet, dass es gegen die ELF und die Hamburg Sea Devils, bei denen Karajica ebenfalls Hauptgesellschafter ist, seit 2022 zu insgesamt 42 Vollstreckungsverfahren kam.

„In den kommenden Tagen werden wir einen erfahrenen Co-CEO und Chief Financial Officer (CFO) offiziell vorstellen. Dieser Schritt wurde von allen ELF-Gesellschaftern einstimmig beschlossen“,

ließ sich Karajica in der Liga-Mitteilung zitieren. Der Hamburger Sportinvestor war in den vergangenen Wochen stark in die Kritik geraten, unter anderem hatten sich neun der 16 ELF Teams zur European Football Alliance (EFA) zusammengeschlossen, um mehr Professionalität und finanzielle Transparenz herbeizuführen.

ELF-Boss Karajica kündigt Rückzug zum Saisonende an

„Zeljko Karajica bleibt bis zum Ende der laufenden Saison als Co-CEO im Amt, um gemeinsam mit seinem Nachfolger einen erfolgreichen Abschluss der Spielzeit 2025 zu gewährleisten und einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen“,

heißt es weiter in der Mitteilung. Der Führungswechsel sei „Teil eines langfristig vorbereiteten und abgestimmten Prozesses“, der eine „geordnete Übergabe“ sicherstellen solle.


Bereits am vergangenen Freitag hatte ELF-Mitgründer, -Mitgesellschafter und -Commissioner Patrick Esume seinen Rückzug aus der ELF angekündigt. Als Grund nannte Esume

„unüberbrückbare Differenzen bezüglich der Führung und finanziellen Gestaltung der ELF mit deren Geschäftsführer Zeljko Karajica“.

Unklar schien nun, ob Esume angesichts des Karajica-Rückzugs doch in der ELF verbleiben wird.


Gerüchte um Zukunft von Patrick Esume bei der ELF

„Das Wachstum der ELF ist in nur wenigen Jahren beeindruckend verlaufen. Wir haben eine starke Grundlage geschaffen – und ich bin voller Vorfreude auf die kommenden Schritte. Wir bringen American Football in Europa auf ein völlig neues Level“,

ließ sich Esume am Donnerstagabend zitieren. Die Sätze ließen darauf schließen, dass möglicherweise ein Rücktritt vom Rücktritt bevorsteht.

Der Hamburger Patrick Esume, hier beim ELF-Finale 2022 in Klagenfurt, gründete die Liga einst gemeinsam mit Zeljko Karajica.
Der Hamburger Patrick Esume, hier beim ELF-Finale 2022 in Klagenfurt, gründete die Liga einst gemeinsam mit Zeljko Karajica.

Am Freitagvormittag verschickte die ELF die Pressemitteilung erneut. Interessant: In der zweiten Fassung ließ sich Esume etwas anders zitieren.

„Das Wachstum der ELF ist geradezu phänomenal. Wir haben einen starken Kurs eingeschlagen und ich bin unglaublich gespannt auf die Neuausrichtung und darauf, wohin sie die Liga führen wird. Wir bringen den American Football in Europa wirklich auf ein neues Niveau.“

Esume-Anwältin sorgt auf Abendblatt-Nachfrage für Klarstellung

Was das nun bedeutet? Auf Abendblatt-Nachfrage sorgte Esumes Rechtsanwältin Patricia Cronemeyer für Klarheit:

„Unser Mandant begrüßt den Schritt von Herrn Karajica, sich zum Ende der ELF-Saison zurückzuziehen, da er glaubt, dass die Liga – unabhängig von seinen eigenen Plänen – nunmehr eine Zukunft hat.“

Darauf hätte sich seine Vorfreude auf die kommenden Schritte bezogen. Eine Rückkehr zur ELF ist also aktuell von Esume nicht geplant.


Welche Gesellschafter den Umbruch in der ELF vorantrieben, wird aus der Mitteilung derweil nicht deutlich. Erst im Juni hatte die Liga in den Private-Equity-Firmen Goal Line Sports LLC (New York), 885 Capital Limited (Dubai) und Oakvale Ventures Limited LLC (London) drei neue Investoren präsentiert.

In der Mitteilung kommt nun lediglich der bereits zuvor präsente ELF-Gesellschafter Heinz Kierchhoff (D2D4 GmbH) zu Wort:

Heinz Kierchhoff, D2D4 (10% Co-Owner)
Heinz Kierchhoff, D2D4 (10% Co-Owner)
„In nur fünf Jahren hat die ELF ein bemerkenswertes Maß an Professionalität und Wachstum gezeigt. Wir sind tief beeindruckt von dem Erreichten und überzeugt, dass die Liga als treibende Kraft den europäischen Sportmarkt mitgestaltet.“

Alfred Tkaczuk

 
 
 

Analyse | Düsseldorf | Rheinische Post · Die European League of Football verkündet einen Führungswechsel und spricht so offen wie nie von Zusammenarbeit mit der Franchise-Allianz EFA. Aber da endet auch schon die Klarheit der Verlautbarung. Im Gegenteil: Einige Liga-Interna wirken nun noch nebulöser.

CEO der European League of Football GmbH Zeljko Karajica
CEO der European League of Football GmbH Zeljko Karajica

Pressemitteilungen sind längst zum vorherrschenden Kommunikationsmittel im schwelenden Richtungsstreit um die Zukunft der European League of Football (ELF) geworden. Die Ligaleitung wie auch die European Football Alliance (EFA) als Zusammenschluss von neun ELF-Franchises, darunter Titelverteidiger Rhein Fire, schreiben viel und oft übereinander, nur miteinander – so der öffentliche Eindruck – wird selten bis gar nicht über die zentralen Themen des Disputs gesprochen.

Vordergründig war die Pressemitteilung der ELF vom Donnerstagabend also nur die nächste in dieser Reihe. Doch sie war anders. Zum einen natürlich, weil sie einen konkreten Führungswechsel und einen (wie auch immer gearteten) Rückzug von Hauptgesellschafter und Geschäftsführer Zeljko Karajica zum Thema hatte.

Zum anderen aber auch, weil ihr Wortlaut mit Blick auf die EFA wie eine reichende Hand klingt.

„Der neue Co-CEO wird die Aufgabe haben, eng mit der European Football Alliance (EFA) zusammenzuarbeiten, um wichtige Chancen in den Bereichen Governance, Ligaregeln und Franchise-Expansion zu nutzen“,

heißt es dort, und das hört sich zum ersten Mal seit Wochen nach Dialog an.


Vieles bleibt unklar

Aber es bleibt eben trotzdem bei einer Absichtserklärung. Und dass auch nach dieser Verlautbarung noch manches unklar ist, beweist nicht nur, aber gerade auch die Tatsache, dass die ELF zumindest die deutschsprachige Version ihrer Mitteilung am Freitagmorgen noch einmal versandte, mit

Änderungen im Wortlaut gegenüber dem Vortag an mindestens 15 (!) Stellen.

Im Folgenden seien einmal fünf Fragen genannt, die auch nach der ELF-Mitteilung offenbleiben und stattdessen neue Fragen aufwerfen zu Interna der Liga:

  1. Welche Rolle übernimmt bzw. behält Zeljko Karajica nach Saisonende? Zumindest in diesem Punkt herrscht seit der korrigierten Pressemitteilung vom Freitagmorgen nun mehr Klarheit. „Zeljko Karajica, Gründer, Mehrheitsaktionär und derzeitiger CEO, wird bis zum Ende der laufenden Saison als Co-CEO tätig bleiben“, heißt es dort. Und in der begleitenden E-Mail steht: „CEO Zeljko Karajica zieht sich mit Ende der Saison 2025 aus der Geschäftsführung zurück.“ Das ist also klar. Er gibt das operative Geschäft auf und dürfte damit einen wichtigen Punkt für die EFA erfüllt haben, um diese dazu zu bewegen im existierenden Rahmen der ELF eine Neuausrichtung mitzugestalten und von einer Liga-Neugründung abzusehen. Doch was ist mit Karajicas Rolle als Hauptgesellschafter der ELF? Immerhin hält er mit seiner SEH Sport Beteiligungs GmbH aktuell 71,74 Prozent an der Liga. Behält er die und den damit verbundenen Einfluss? Oder zieht er sich auch dort zurück? Darüber verrät die Pressemitteilung nichts.

  2. Wer wird Karajicas Nachfolger als CEO der Liga? Ein konkreter Name wird nicht genannt in der Mitteilung, aber da der neue Geschäftsführer zunächst neben Karajica bis Saisonende als Co-CEO fungieren soll und diese Personalie von den Gesellschaftern der Liga einstimmig abgesegnet wurde, ist davon auszugehen, dass die Person Karajica zumindest genehm ist. Was genauso klar sein dürfte: Sie wird kein Kandidat sein, der aus dem Kreis der „EFA-Rebellen“ stammt.

  3. Wenn der Führungswechsel seit langem geplant war, wieso dann trotzdem der Rücktritt von Patrick Esume? In der Mitteilung heißt es, der Führungswechsel weg von Karajica sei „ein sorgfältig überlegter und seit langem geplanter Schritt“. Wenn dem so ist, dürfte Patrick Esume, Noch-Commissioner der ELF und Gründungsbuddy von Karajica, die Pläne doch eigentlich kennen. Trotzdem kündigte er in der vergangenen Woche seinen Rückzug an – mit explizitem Bezug auf Differenzen zu Karajica. Das lässt nur einen Schluss zu: Auch mit der Form und konkreten Person für die Karajica-Nachfolge verband Esume keine Hoffnung auf Besserung, weil so lediglich Karajicas Weg weitergeht. Oder aber Esume war über den geplanten Führungswechsel erst gar nicht informiert – was auch kein gutes Zeichen für das Klima in der operativen Führung der Liga wäre.

  4. Wie ergebnisoffen wird die Zusammenarbeit von ELF und EFA? Wie erwähnt, wird die Kooperation mit der Allianz um Rhein Fire explizit genannt in der Pressemitteilung. Und allein die Tatsache, dass die ELF die EFA als Partner bei der Weiterentwicklung der Liga nennt, ist ein konstruktiver Fortschritt. Über konkrete Maßnahmen der Zusammenarbeit schweigt sich die Mitteilung jedoch naturgemäß aus.

  5. Was ist nun mit einer neuen ELF-Franchise aus London? In der Version vom Donnerstagabend hieß es: „Bereits jetzt gibt es konkretes Interesse potenzieller neuer Teams für die kommende Saison – darunter ein lang erwarteter Standort in London.“ In der Version vom Freitagmorgen ist nur noch vom „starken Interesse potenzieller neuer Teams für die kommende Saison“ die Rede und weiter: „Ankündigungen dazu folgen in Kürze“. Dieser verbale Rückzieher schafft in jedem Fall mehr Fragezeichen als Antworten.

Das Firmengeflecht um Karajica (auszugsweise)

Akutelle Gesellschafterstruktur der ELF GmbH

  • Anm.: Diese Gesellschafter entscheiden wie es in und mit der ELF weitergeht


Alfred Tkaczuk

 
 
 
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