AFLE26 - Week 1: Vienna Vikings dominieren Berlin Thunder im historischen AFLE-Auftakt
- A.T.

- 24. Mai
- 2 Min. Lesezeit

Die American Football League Europe ist mit einem echten Paukenschlag gestartet – allerdings vermutlich nicht so, wie man es sich in Berlin vorgestellt hatte. Vor 4.000 Fans zerlegten die Vienna Vikings die Berlin Thunder mit 49:7 und sicherten sich damit den allerersten Sieg der AFLE-Geschichte.
Ein kostspieliges Risiko zum Auftakt
Berlin begann die Partie mit einem soliden ersten Drive und arbeitete sich bis an die 4-Yard-Linie vor. Statt die sicheren Punkte mitzunehmen, entschieden sie sich jedoch dafür, den Touchdown auszuspielen – ohne Erfolg. Diese Entscheidung gab die Richtung für den restlichen Nachmittag vor.
Wiens Laufspiel übernimmt die Kontrolle
Von diesem Moment an übernahm die Offense der Vienna Vikings komplett das Kommando. Die Offensive Line der Vikings stand wie eine Mauer und öffnete nach Belieben Laufwege. Der finnische Running Back Karri Pajarinen sowie der deutsche Albert Wiesigstrauch erreichten beide jeweils mehr als 100 Rushing Yards und erzielten einen Touchdown. Dadurch wirkte die Front Seven von Berlin während des gesamten Spiels völlig chancenlos.

„Iceman“ lässt den Thunder einfrieren
Nicht nur die Offense sorgte für Schaden. Auf der anderen Seite des Balls war der spanische Defensive End Alejandro „Iceman“ Fernandez kaum zu stoppen. Er sackte Thun
der-Quarterback Jakeb Sullivan dreimal und störte nahezu jeden Drive, den Berlin aufbauen wollte.

Strafen besiegeln Berlins Schicksal
Die Probleme von Berlin wurden zusätzlich durch einen erschreckenden Mangel an Disziplin verschärft: 13 Strafen für insgesamt 118 Yards – beinahe genug, um die gesamte Offense-Produktion der ersten Halbzeit zunichtezumachen.
Ein historisches erstes Spiel – und ein klares Ausrufezeichen der Vienna Vikings.
A.T.
(Quelle: AFLE - The League Europe)













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