AFLE: Reisekilometer-Ranking der Teams 2026
- A.T.

- 31. März
- 2 Min. Lesezeit

Die "alten" Teams der neuen Footballliga, AFLE - The League Europe, müssen im Durchschnitt deutlich mehr Strecke zu ihren Auswärtsspielen zurücklegen, als zuletzt in der ELF. An den Spitzenreiter der Vorgängerliga reicht aber 2026 niemand auch nur ansatzweise heran.
Ganze 9.346 Kilometer Luftlinie mussten die Madrid Bravos in der vergangenen Saison der European League of Football (ELF) zurücklegen, um zu ihren sechs Auswärtsspielen zu kommen. Damit wären sie in diesem Jahr in der American Football League Europe (AFLE) natürlich ebenfalls klarer Spitzenreiter, sofern sie denn mitspielen würden. Tun die Bravos aber nicht, sie haben sich inzwischen gänzlich vom Spielbetrieb zurückgezogen.
Damit sind in der AFLE in der Reisekilometer-Statistik zwei Neulinge ganz vorne, die es auch in der ELF nach den Bravos gewesen wären: Die Firenze Red Lions, die 5.124 Kilometer zurücklegen müssen, und das London Football Team mit 4.867. Im vergangenen Jahr gab es in der ELF nur ein weiteres Team neben Madrid mit über 4.000 Kilometern, in der AFLE ist es mehr als die halbe Liga.

Alle Teams, die es zuvor schon gab, müssen jetzt mehr reisen als im Jahr davor. Den größten Anstieg müssen die Panthers Wroclaw verkraften, die statt 2.788 nun 4.514 Kilometer zurücklegen müssen. Rhein Fire hat statt den 3.173 aus 2025 in diesem Jahr 3.543 Kilometer vor sich und damit die wenigsten der Liga. Der Durchschnitt der AFLE beträgt 4.272 Kilometer Luftlinie für jedes Team für die sechs Auswärtsspiele im Vergleich zu 3.529 in der ELF im Vorjahr.
Platz | Team | Gesamt | ∅ | 2025 |
8 | Rhein Fire | 3 543 | 591 | 3 173 |
7 | Alpine Rams | 3 880 | 647 | |
6 | Berlin Thunder | 3 888 | 648 | 2 753 |
5 | Paris Lights | 4 172 | 695 | |
4 | Vienna Vikings | 4 178 | 698 | 2 952 |
3 | Panthers Wroclaw | 4 514 | 752 | 2 788 |
2 | London Football Team | 4 867 | 811 | |
1 | Firenze Red Lions | 5 124 | 854 | |
Durchschnitt | 4.272 | 712 |
Einen großen Vorwurf kann man der Liga dabei aber nicht machen, es sei denn, man verlangt, dass sie neue Franchises nur nach optimaler geografischer Lage auswählt. Jedes Team spielt nunmal bei jedem Gegner bis auf einem auswärts. Bei diesem einen offenen Spiel wären hier und da mal ein paar Hundert Kilometer rauszuholen gewesen, wenn man es getauscht hätte, aber das hätte das Gesamtbild auch nicht entscheidend verändert.
Dass ausgerechnet die beiden jüngsten Franchises jetzt den größten Reise-Aufwand zu betreiben haben, ist vielleicht nicht optimal. Aber das dürfte ihnen vor dem AFLE-Beitritt klar gewesen sein.
A.T.
(Quelle: Rheinische Post - Stefan Janssen)





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