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Ein starkes Zeichen für den Football-Nachwuchs in Österreich: Die New England Patriots unterstützen den

1. Flag Football Queens Cup

bei dem drei U15-Mädchenmannschaften um einen Trip nach London spielen. Der Cup ist Teil der im vergangenen November verkündeten Kooperation zwischen dem AFBÖ und den New England Patriots, die das klare Ziel verfolgt, die Weiterentwicklung des Sports in Österreich voranzutreiben.

Gespielt wird der erste Queens Cup powered by New England Patriots am Samstag, 26.07.2025  ab 13:00 Uhr, auf einem Platz des Sportzentrums Niederösterreich neben der NV Arena. Bevor sich die besten Football-Teams des Landes in der Ladies Bowl XXVI bzw. der Austrian Bowl XL gegenüberstehen, können Fans also schon vor dem Betreten des Stadions einen Blick auf Österreichs Football-Zukunft werfen. Die reinen Mädchenteams der AFC Vienna Vikings, Swarco Raiders Tirol und Pannonia Eagles werden in der Kategorie U15 im Laufe des Nachmittags um den Sieg im ersten Queens Cup kämpfen – und für das Siegerteam gibt es einen großartigen Preis.

Siegerteam fliegt zum NFL-Flag-Turnier nach London

Denn das siegreiche Mädchenteam wird von den New England Patriots höchstpersönlich nach London zum NFL-Flag-Turnier am Montag, 06.10.2025 geschickt. Und nicht nur das: In dieser für die Mädchen sicherlich unvergesslichen Reise nach London sind außerdem Tickets für das NFL-Spiel zwischen den Minnesota Vikings und den Cleveland Browns am Sonntag, 05.10.2025 im Tottenham Stadium inkludiert.

Am Tag nach dem NFL-Spiel wird das siegreiche Team des Queens Cups also auf dem Rasen des Tottenham Stadiums als Team Austria/Patriots um den Titel kämpfen und dort auf zahlreiche weitere europäische Nationen treffen.

Im vergangenen Jahr holte Österreichs Auswahl – ebenfalls als Team Austria/Patriots – den sensationellen 2. Platz, musste sich erst im Finale Gegner Spanien geschlagen geben.

Der Zeitplan des ersten Queens Cups powered by New England Patriots:

  • 13:00 Uhr: Erstes Spiel

  • 16:00 Uhr: Finale

  • im Anschluss: Siegerehrung am Außenplatz

  • ca. 18:15 Uhr: Übergabe des Flugtickets am Spielfeld der NV Arena

Pat Patriot zu Gast, außerdem 3x2 Tickets für das NFL Germany Game

Doch nicht nur beim Queens Cup sind die New England Patriots am Samstag vertreten: Maskottchen Pat Patriot wird den ganzen Tag vor Ort sein und neben bester Laune auch 3x2 Tickets für das NFL Germany Game in Berlin im November mit im Gepäck haben.

Mittels QR-Codes, die im gesamten Stadion sowie auf der Videowall platziert und gescannt werden können, haben damit alle Fans eine Chance auf Tickets für das NFL-Spiel in Berlin!

Über die Kooperation zwischen dem AFBÖ und den New England Patriots

Die DACH-Region ist einer der wichtigsten Märkte für die Patriots außerhalb der USA und ein Heimatmarkt im Rahmen des NFL Global Markets Program. Durch die Partnerschaft bündeln die New England Patriots und der AFBÖ ihre Kräfte, um Kinder und Jugendliche in Österreich für American Football zu begeistern – insbesondere durch die Förderung von Flag Football. Die kontaktlose Variante des American Football ist eine der am schnellsten wachsenden Sportarten weltweit und gibt bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles ihr olympisches Debüt. Durch gemeinsame Trainingscamps und Flag Football-Turniere soll die Sportart in Österreich weiterentwickelt und noch populärer gemacht werden. 

Der weitere Zeitplan für den großen Finaltag:

  • 12:00 Uhr - Öffnung Pre Game Area

  • 13:00 Uhr - Öffnung Tageskassa

  • 13:00 Uhr - Start Flag Football Queens Cup powered by New England Patriots (Außenplatz des Sportzentrum NÖ)

  • 14:00 Uhr - Einlass in die NV-Arena

  • 15:00 Uhr - Kickoff Ladies Bowl XXVI

  • ab 18:15 Uhr - Ehrungen am Spielfeld (inkl. Ehrung Austrian Bowl I)

  • 19:00 Uhr - Kickoff Austrian Bowl XL

  • ca. 20:15 Uhr - Halftime Show mit SEBi!

  • ca. 22:00 Uhr - Siegerehrung


Alfred Tkaczuk

Quelle: Presseaussendung des AFBÖ

 
 
 

Hamburg. 2021 gründeten Zeljko Karajica und Patrick Esume die Europaliga. Worum es beim Streit geht – und wie konkret die Abspaltungspläne sind.

„Hamburg wird Europas Football-Herz“:

So titelte das Abendblatt am 5. November 2020, als bekannt wurde, dass Deutschlands bekanntester American-Football-Experte Patrick Esume 2021 eine neue Europaliga des beliebten US-Sports gründen wird. Rund ein halbes Jahr später ging die European League of Football (ELF) dann auch tatsächlich an den Start, die Hamburg Sea Devils wurden in der ersten Saison unter acht Teams Vizemeister.

Vier Jahre später läuft derzeit die fünfte ELF-Spielzeit, es gibt 16 Teams aus neun Ländern. Erst am 12. Juni 2025 stellte die ELF, bei der der Hamburger Sport-Investor Zeljko Karajica (54) die wirtschaftlichen und Esume als Commissioner die sportlichen Geschicke leitet, drei neue Investoren vor. Die Private-Equity-Firmen Goal Line Sports LLC (New York), 885 Capital Limited (Dubai) und Oakvale Ventures Limited LLC (London) würden die

„Expansionspläne zweifellos beschleunigen“,

sagte ELF-Geschäftsführer Karajica.

American Football: Zusammenschluss von ELF-Teams kritisiert Liga hart

Ob es zu diesem Wachstum noch kommen wird, ist derzeit allerdings äußerst fraglich. In Wahrheit steht die ELF vor dem Aus. Widerstand regt sich innerhalb der Liga, bei der die Teams wie im US-Sport keine Vereine, sondern Franchises sind, bereits seit mehreren Jahren. Nun haben sich acht renommierte Teams – Rhein Fire, Frankfurt Galaxy, Madrid Bravos, Paris Musketeers, Tirol Raiders, Vienna Vikings, Prague Lions und die Wroclaw Panthers – zur European Football Alliance (EFA) zusammengeschlossen. (Anm.: seit 22.07.2025 ist auch Nordic Storm der EFA beigetreten)

Die Interessensgemeinschaft übte in den vergangenen Tagen scharfe Kritik an der ELF – und forciert jetzt eine Abspaltung. Man wolle die Zukunft des American Football in Europa

„unabhängig von der bisherigen Struktur der European League of Football“

aktiv mitgestalten, heißt es hierzu etwa in einem schriftlichen Statement.

EFA: Einnahmen der ELF werden „deutlich zu spät oder gar nicht ausgezahlt“

Ein zentraler Kritikpunkt ist die Ausschüttung von Einnahmen aus den Bereichen TV (DAZN), Sponsoren (Gazi, Euronics, etc.) und Merchandising. In den Franchise-Verträgen ist dabei geregelt, dass die zentral von der ELF generierten Einnahmen nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel an die einzelnen Teams weitergegeben werden. Der genaue Prozentsatz ist den einzelnen Franchises bekannt, nicht aber, wie groß die Gesamteinnahmen sind. Transparenz? Die fehlt – zumindest laut dem Statement. Die Franchises erhalten

„keine belastbaren Informationen zu zentralen Einnahmequellen wie TV-Verträgen, Sponsorenvereinbarungen oder Merchandising-Umsätzen“,

schreibt die EFA.

„Einnahmen werden teils deutlich zu spät oder gar nicht an die Franchises ausgezahlt. Offene Forderungen gegenüber den Franchises bleiben bestehen.“

In Hintergrundgesprächen, die das Abendblatt mit Vertretern der EFA führte, heißt es, dass im vergangenen September bei einem Treffen mit der Ligaspitze eine TV-Einnahmen-Summe genannt worden, diese zwei Monate später aber um fünf Millionen Euro nach unten korrigiert worden sei. Ein Team habe zuletzt sogar der Liga gedroht, die TV-Crew nicht mehr ins Stadion zu lassen, wenn die ELF die versprochenen TV-Einnahmen nicht überweise. Anschließend sei es zu einer Zahlung gekommen, andere Teams, die weniger Druck ausübten, warten angeblich bis heute.

Hamburg Sea Devils und Cologne Centurions gelten als „Karajica-Clubs“

Darüber hinaus fordert die EFA

„klare Regelungen zu Interessenkonflikten und Eigentumsverhältnissen“.

Angesprochen fühlen darf sich da in erster Linie Karajica, der neben seinem Job als Liga-Geschäftsführer auch Mehrheitsgesellschafter der Hamburg Sea Devils ist. Zudem gelten die Cologne Centurions ebenfalls als Karajica-Team, wenngleich diese Besitzstruktur deutlich schwieriger zu durchdringen ist.

Wer die Website der Kölner Franchise besucht, findet lediglich ein Foto von Centurions-Spielern, kein Untermenü und auch kein Impressum. Nur über das Impressum des Fanshops ist zu erfahren, dass die Centurions-Betreibergesellschaft „CH Sport Betreiber GmbH“ gar nicht in Köln sitzt, sondern in München-Unterföhring. An der Adresse in der Bahnhofstraße 18 befindet sich auch das Büro von ELF-Boss Karajica, registriert ist die Liga offiziell in Hamburg am Großen Grasbrook 9.

Centurions, Enthroners und Mercenaries sind sportlich chancenlos

Geschäftsführer der neuen Centurions-Betreibergesellschaft ist seit einigen Monaten Senad Mecavica. Dieser ist nach Abendblatt-Informationen eng mit Karajica-Sohn Ivan befreundet und eigentlich Geschäftsführer der Videoproduktions-Agentur Novel Media GmbH, die ebenfalls in der Bahnhofstraße 18 in Unterföhring sitzt. Als Co-Besitzer wurde in Köln Kevin Tewe vorgestellt. Wenige Wochen zuvor hatte Tewe auf LinkedIn geschrieben:

„Ich hab richtig Lust, in Köln in einen Sportverein zu investieren. Egal ob Fußball, Basketball oder Football.“

Am Ende wurde es Football. Dass gegen die vorherige Centurions-Betreibergesellschaft, die Cologne Football Betreiber GmbH, Ende März ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde, teilte die Franchise bei der Vorstellung ihrer neuen Doppelspitze Mecavica/Tewe nicht mit. Sportlich sind die Centurions in dieser Saison ebenso wie die Fehervar Enthroners (Ungarn) und die Helvetic Mercenaries (Schweiz) chancenlos, verloren jedes Spiel, am vergangenen Wochenende erst mit 10:74 gegen Frankfurt.

Vier Teams zogen sich bereits infolge finanzieller Probleme zurück

Finanzielle Probleme gibt es nach übereinstimmenden Berichten auch an anderen Standorten, bei Berlin Thunder läuft derzeit nach diversen Geschäftsführerwechseln ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, die Istanbul Rams, Leipzig Kings, Milano Seamen und Barcelona Dragons hatten sich bereits im Laufe der vergangenen Jahre schrittweise zurückgezogen.

Karajica soll mit seiner SEH Sports & Entertainment Holding derweil nicht nur in der ELF, sondern auch bei anderen Sport-Investments in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Nur zwei medial bekannte Beispiele aus dem Fußball: In Österreich ist der Karajica-Club Austria Klagenfurt gerade erst in die Zweite Liga abgestiegen, hatte zuletzt mehr als 700.000 Euro Schulden beim österreichischen Goldhändler Helmut Kaltenegger. In Deutschland steht das Karajica-Projekt Viktoria Berlin, in der Saison 2021/22 noch Drittligist, nach dem Abstieg aus der Regionalliga vor dem Aus, das Insolvenzverfahren wurde Anfang Juni eröffnet.

EFA stellt der ELF ein Ultimatum bis zum 7. September

Zurück zum Football: Während die EFA der ELF ein Ultimatum bis zum Saisonfinale am 7. September gestellt hat, um auf die Forderungen einzugehen, zeichnet sich keine Lösung ab. Auf Abendblatt-Anfrage heißt es schriftlich von der Liga:

„Die ELF hat die Gründung der EFA und manche Aussagen einzelner Mitglieder zur Kenntnis genommen. Die ELF ist immer offen für konstruktive Kritik, und es besteht zu unzähligen Themen in verschiedenen Bereichen ein regelmäßiger Austausch mit Vertretern aller Franchises.“

In Hintergrundgesprächen mit EFA-Verantwortlichen wird diese Aussage zurückgewiesen, mit Karajica bestehe bereits seit geraumer Zeit kein Austausch mehr. Ohnehin habe man bereits seit drei Jahren Veränderungen gefordert, sei bei Treffen in Frankfurt, Düsseldorf oder Wien aber mit leeren Versprechungen vertröstet worden.

„Die ELF wurde erst 2020 gegründet und ist seither massiv gewachsen. Klar ist, dass nicht alle Prozesse schon perfekt verlaufen. Es wird gemeinsam mit allen Partnern hart daran gearbeitet, die Entwicklung weiter voranzutreiben“,

heißt es weiter im ELF-Statement.

„An der Diskussion um einen möglichen Ausstieg einzelner Teams beteiligt sich die ELF nicht. Das wäre auch müßig, schließlich bestehen klare vertragliche Regelungen zwischen Liga und Franchises.“

Esume und Karajica standen auf Abendblatt-Anfrage nicht für direkte Gespräche zur Verfügung.

Am Dienstagmittag schloss sich derweil in Nordic Storm eine weitere Franchise der EFA an, weitere Teams werden nach Abendblatt-Informationen folgen. Aus dem zunächst losen Zusammenschluss, der in der Vergangenheit noch ELF Franchise Association hieß, ist mittlerweile ein rechtliches Konstrukt geworden, Mitglieder zahlen in einen Fonds ein, entwickeln neue Strukturen.

Europas Football-Herz dürfte weiterschlagen – wahrscheinlich aber nicht mehr in Hamburg und auch nicht in der ELF.

Grafik ©️ EFA
Grafik ©️ EFA

Alfred Tkaczuk

Vienna Vikings ALL IN

 
 
 

Die European League of Football möchte der Hochglanzliga NFL nacheifern - doch hat intern mit massiven Konflikten zu kämpfen. Die Allianz der aufbegehrenden Klubs wächst.

Der ELF stehen gravierende Monate bevor.
Der ELF stehen gravierende Monate bevor.

In den USA ist American Football nicht nur Sport, sondern zu einem riesigen Teil auch Show. Die Show, die sich im europäischen Football derzeit abspielt, hätten sich die Macher der European League of Football (ELF) dagegen wohl gerne erspart. Denn der Sport und die Liga stehen nicht einmal fünf Jahre nach der Gründung vor einer Zerreißprobe.

Liga-Boss Karajica im Fokus

Eine Allianz aus inzwischen neun Franchises opponiert öffentlichkeitswirksam gegen die Liga und beklagt unprofessionelle Strukturen. Es geht der Allianz, der seit Dienstag auch Tabellenführer Nordic Storm aus Kopenhagen angehört, unter anderem um mangelnde Transparenz bei Verträgen sowie die Gewinnverteilung unter den Franchises. Die Vereinigung strebt weitreichende Veränderungen an und droht alternativ mit dem Bruch.

Besonders gefragt in diesen Tagen ist Zeljko Karajica, der bei der ELF als Geschäftsführer fungiert - und die mediale Kritik damit in erster Linie abbekommt. Karajica hat die Liga im November 2020 gemeinsam mit dem ehemaligen Profi und heutigen TV-Gesicht Patrick Esume gegründet. Los ging es mit acht Klubs, inzwischen sind es 16. Die Liga wächst, doch wie das Wachstum von den Verantwortlichen verwaltet wird, stört die Klubs.

Streit wird medial ausgetragen

"An allen Standorten fehlt Professionalität, auch der Liga fehlt Professionalität - das ist ganz normal. Wir sind gemeinsam innerhalb von fünf Jahren verdammt weit gekommen",

sagte Karajica gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Die wiederkehrende Kritik der Klub-Allianz, die fast ausschließlich medial übermittelt wird, macht dem Sport-Geschäftsmann zu schaffen.

"Das lasse ich nicht stehen",

sagt er immer wieder, wenn es um Vorwürfe geht.

Die beiden Geschäftsführer eifern der nordamerikanischen NFL nach - und Karajica verweist auf die globale TV-Präsenz sowie die Fernsehverträge, die bereits abgeschlossen wurden.

"Gleichzeitig müssen einzelne Leute auf Dixi-Toiletten - das ist der Spagat. Glauben Sie mir: Es ist deutlich schwieriger, eine kontinentale Liga zu etablieren als die Dixi-Toiletten wegzubekommen",

sagte der Geschäftsführer.

Karajica: "Das nervt mich"

Bilder von einem ELF-Spiel in Berlin, bei dem Profis für einen Besuch auf den mobilen Toiletten Schlange standen, wurde zu einer der plakativsten Szenen, bei der sich fehlende Infrastruktur zeigte.

"Das ärgert mich, das nervt mich",

sagte Karajica. Doch zur Wahrheit gehören für ihn nicht nur amateurhafte Settings oder regelmäßige 70:0-Kantersiege, sondern auch die Entwicklung.

"Wir haben in großen Stadien gespielt, waren mit 40.000 Fans auf Schalke, das Finale 2025 findet in der Arena des VfB Stuttgart statt - da gibt es keine Dixi-Toiletten. Wir sind mitten in einer Entwicklung",

fügte der Liga-Boss erklärend an.

"Wir sind mitten in einer Entwicklung": ELF-Geschäftsführer Zeljko Karajica hofft, dass alle Parteien auf einen gemeinsamen Nenner kommen.
"Wir sind mitten in einer Entwicklung": ELF-Geschäftsführer Zeljko Karajica hofft, dass alle Parteien auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Sportlich läuft die Liga derzeit normal weiter, doch wenn sich Liga und Klubs nicht einigen können, droht nach dem Finale am 07.09.2025 der große Knall. Zumal die Gründungsmitglieder zunächst Verträge über fünf Jahre unterzeichneten - diese laufen, sofern noch nicht verlängert, nach dieser Spielzeit aus.

Denn die neu gegründete European Football Alliance (EFA), der unter anderem Frankfurt Galaxy, Rhein Fire und die Madrid Bravos angehören, macht ordentlich Druck auf die Liga.

"Die Priorität der EFA besteht nicht darin, Spaltung zu schaffen, sondern Reformen und Nachhaltigkeit zu fördern. Unser Ziel ist es, den American Football in Europa zu stärken - nicht, ihn zu spalten",

sagte Madrids Geschäftsführer Jaime Martin, der stellvertretend für die komplette Allianz Fragen beantwortet.

Allianz spricht über "Alternativen"

Die Botschaft an Karajica und sein Team ist klar:

Macht was - oder wir sind weg. Sofern "sinnvolle Gespräche" nicht möglich seien und "die bestehende Struktur weiterhin die Bedürfnisse ihrer wichtigsten Interessengruppen" ignoriere, "dann haben wir die Verantwortung, Alternativen zu prüfen, um den Sport weiterzuentwickeln",

erklärt Martin. Es wäre ein herber Schlag auf dem Weg, American Football in Europa zu etablieren.

Es geht neben den Kritikpunkten und finanziellen Anliegen auch um die Kommunikation. Hier attackierten die Franchises zunächst die Liga, woraufhin die ELF mit Geschäftsführer Karajica das Vorgehen der Vereine kritisierte - ausgetragen wird das Ganze derzeit fast ausschließlich medial.

Denn "über die großen Leitlinien" rede man im unmittelbaren Dialog "nicht jeden Tag",

fügte Karajica an.

Dass es vonseiten der Klubs Lob für Esume und die sportliche Leitung gibt, hält der ELF-Boss zwar für berechtigt - aber auch für eine einseitige Darstellung.

"Patrick Esume und ich sind Partner, wir bilden eine Einheit und stehen immer zusammen. Der sportliche Teil würde nicht funktionieren, wenn der andere Teil nicht funktionieren würde. Wer glaubt, er könne hier einen Keil hineintreiben, der macht sich lächerlich. Das ist absurd."

Alfred Tkaczuk Vienna Vikings ALL IN

(Quelle: Kicker, DPA)


 
 
 
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