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Hamburger Abendblatt: Nach dem Bruch von Commissioner Patrick Esume mit ELF-Geschäftsführer Zeljko Karajica gibt es neue Details. Dienstleister sind sauer.

Als Patrick Esume im Jahr 2020 gemeinsam mit Sportinvestor Zeljko Karajica die European League of Football (ELF) gründete, sprach der Hamburger in Interviews gerne von „competitive balance“. In seiner neuen American-Football-Europaliga sollten – im Gegensatz zur vom Verband organisierten German Football League (GFL) – keine überdeutlichen Ergebnisse vorkommen.

Inzwischen hat nicht nur Esume am vergangenen Freitag wegen

„unüberbrückbarer Differenzen bezüglich der Führung und finanziellen Gestaltung der ELF mit deren Geschäftsführer Zeljko Karajica“

seinen Rücktritt als Mitgesellschafter und Commissioner der ELF verkündet, sondern es ist offenbar auch die sportliche Augenhöhe völlig abhandengekommen. Die 0:48-Pleite der Hamburg Sea Devils bei Stuttgart Surge war am vergangenen Wochenende im Vergleich zum 7:69 von Berlin Thunder gegen Rhein Fire fast schon knapp, das 7:74 der Cologne Centurions gegen die Paris Musketeers rief ebenfalls eher Mitleid als Häme hervor.

ELF wollte sich als Profi-Football-Liga etablieren

Ambitioniert war das Projekt, in Europa eine professionelle Football-Liga nach amerikanischen Vorbild, also mit einer Franchise- statt einer Vereinsstruktur, zu etablieren, von Anfang an. 2021 war die ELF noch mit acht Teams aus drei Ländern gestartet, in der derzeit laufenden, fünften Saison sind es 16 Teams aus neun Ländern. Neben den vielen neu hinzugekommen Standorten zogen sich die Istanbul Rams, Leipzig Kings, Milano Seamen und Barcelona Dragons bereits im Laufe der vergangenen Jahre angesichts finanzieller Probleme zurück, bei den Berlin Thunder läuft derzeit ein Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung.

Auch bei den Sea Devils und der ELF, bei denen Zeljko Karajica mit seiner SEH Sports & Entertainment Holding jeweils Mehrheitsgesellschafter ist, gab und gibt es finanzielle Auffälligkeiten. Wie das Abendblatt in Gesprächen mit zahlreichen Dienstleistern aus den Bereichen Sicherheit, Catering, Eventtechnik und Gebäudereinigung erfuhr, zahlten die Sea Devils in den vergangenen Jahren viele Rechnungen nicht oder nur verspätet.

Catering-Dienstleister erhielt sein Geld beispielsweise erst nach einer Kontopfändung

Insbesondere in der vergangenen Saison, als die Hamburger Franchise ihre Heimspiele unter anderem in Bremen, Hannover und Lübeck austrug, kam es zu solchen Fällen. Das Catering-Unternehmen Brainchildz teilte etwa auf Anfrage mit, sein Geld erst nach einer Inkasso-Beauftragung, Mahn- und Vollstreckungsbescheiden sowie einer Kontopfändung erhalten zu haben.

Zu Beginn habe er mit Sea-Devils-Geschäftsführer Mark Weitz noch regelmäßig Kontakt gehabt, sagte Brainchildz-Geschäftsführer Mikel Wardenga.

„Nach mehrmaligen Zahlungserinnerungen, Kommunikationsaustausch und Vertröstungen blieb die Zahlung des knapp fünfstelligen Betrags weiterhin vollständig aus. Anschließend haben wir trotz mehrerer Kontaktversuche niemanden erreichen können“,

sagt Wardenga.

„Nach einer letzten Mail und einer Androhung einer Anzeige wegen gewerblichen Betruges ist das Geld über das Inkassounternehmen nach ca. 12 Monaten an uns geflossen.“

Oberlandesgericht Hamburg bestätigt 16 Vollstreckungsverfahren gegen die Sea Devils

Wie die Gerichtspressestelle des Oberlandesgerichts Hamburg bestätigte, laufen und liefen insgesamt 16 Vollstreckungsverfahren am Amtsgericht Hamburg (zwei in 2022, acht in 2024 und bislang sechs in 2025) gegen die Sea-Devils-Betreibergesellschaft SEH Football Betreiber GmbH. Zudem gab es gegen die SEH Football Betreiber GmbH seit 2021 fünf zivilrechtliche Verfahren am Landgericht Hamburg. Ausschließlich Dienstleistern sind diese nicht zuzuordnen.

Die Hamburg Sea Devils trugen die meisten ihrer ELF-Heimspiele im Stadion Hoheluft aus. Eine Zukunft scheinen weder das Team noch die Liga zu haben.
Die Hamburg Sea Devils trugen die meisten ihrer ELF-Heimspiele im Stadion Hoheluft aus. Eine Zukunft scheinen weder das Team noch die Liga zu haben.

Auch bei der ebenfalls in Hamburg ansässigen Liga gibt es ähnliche Vorgänge. Hierzu bestätigte das Hamburger Oberlandesgericht, dass gegen die European League of Football GmbH zwei zivilrechtliche Verfahren und 26 Vollstreckungsverfahren (jeweils eins aus 2022 und 2023, 16 aus 2024 und bislang acht aus 2025) am Amtsgericht Hamburg liefen. Zudem gebe es seit 2023 insgesamt sechs zivilrechtliche Verfahren am Landgericht.

Hinter Vollstreckungs- und Klagverfahren kann der gleiche Titel stecken

Bezüglich der Muttergesellschaft SEH Sports & Entertainment Holding GmbH gibt es zudem ein erledigtes zivilrechtliches Verfahren am Amtsgericht sowie ein laufendes zivilrechtliches Verfahren am Landgericht. Grundsätzlich gilt, auch bei den Verfahren der Sea Devils, dass hinter dem Vollstreckungs- und Klagverfahren unter Umständen der gleiche vollstreckbare Titel steckt, es sich insgesamt aber auch nur um Hamburger Verfahren handelt.

Auf Abendblatt-Anfrage antwortete die Medienrechtsanwaltskanzlei Schertz Bergmann stellvertretend für die SEH Sports & Entertainment Holding GmbH und damit auch die Betreibergesellschaften von ELF und die Sea Devils. Die Kanzlei weist darauf hin, dass die Vollstreckungsverfahren

„fast ausnahmslos beendet sind, weil die Mandantinnen die offenen Beträge gezahlt haben. Die Verfahren können mithin keinen belastbaren Beleg für die aktuelle finanzielle Situation und die Liquidität unserer Mandantinnen liefern.“

„Im Geschäftsleben übliche Auseinandersetzungen“

Auch das Zivilverfahren vor dem Landgericht Hamburg gegen die SEH Football Betreiber GmbH sei beendet und nicht mehr anhängig. Gleiches gelte für das vor dem Amtsgericht Hamburg geführte Zivilverfahren gegen die SEH Sports & Entertainment Holding GmbH.

„Soweit noch Zivilverfahren gegen die European League of Football GmbH und die SEH Sports & Entertainment Holding GmbH anhängig sind, handelt es sich um Verfahren, die geführt werden, weil zwischen der jeweiligen Klägerseite und unseren Mandantinnen unterschiedliche Auffassungen über die Begründetheit der geltend gemachten Ansprüche bestehen. Es handelt sich insofern um im Geschäftsleben übliche Auseinandersetzungen, die wiederum keinerlei Beleg für die Finanzlage beziehungsweise Liquidität unserer Mandantinnen haben“,

heißt es zudem.

Für Patrick Esume steht derweil bereits jetzt fest, dass er die ELF verlassen wird.

„So eine Entscheidung mitten in der Spielsaison treffen zu müssen, ist nicht schön, aber insbesondere im Hinblick auf das mir entgegengebrachte Vertrauen der Teams, Gesellschafter, unserer Geschäftspartner und allen voran der Fans, das nicht weiter enttäuscht werden darf, absolut notwendig“,

sagte er. Bis zum Saisonfinale am 7. September steht Esume noch als Commissioner bereit, dann endet die Zeit bei seinem europäischen Footballprojekt endgültig.

Auf Instagram schrieb Esumes Freund und Geschäftspartner Björn Werner, der sich einst selbst bei Berlin Thunder engagiert hatte:

„Ich wünschte, die ganze Wahrheit würde irgendwann ans Licht kommen. Patrick hat mehr geopfert, als die meisten je wissen. Was hier nach einem harmonischen Abschied aussieht, war in Wahrheit ein langer, schmerzhafter Kampf hinter den Kulissen.“

Unterdessen fanden nach Abendblatt-Informationen in den vergangenen Tagen weitere Meetings der European Football Alliance (EFA) statt. Zunächst hatten sich die neun ELF-Teams – weitere dürften zeitnah folgen – zusammengeschlossen, um Änderungen (mehr Professionalität und finanzielle Transparenz) in der bestehenden Liga-Struktur herbeizuführen. Hierzu, so der EFA-Konsens, dürfte es jedoch nicht mehr kommen. Stattdessen konzentriert sich die Vereinigung nun auf die Gründung einer neuen Liga.


Alfred Tkaczuk Vienna Vikings ALL IN


 
 
 

Ein Sieg in Ungarn gegen die Fehérvár Enthroners bescherte den Vienna Vikings den fünften Sieg in Folge und ermöglichte ihnen, zum vierten Mal in Folge als Divisions-Champion nach Wien zurückzukehren. Die Vienna Vikings von Head Coach Chris Calaycay sicherten sich im ersten Spiel der Week 11 einen 53:16-Sieg.

Reece Horn - Celebrations zum 50. Career-Touchdown in der ELF
Reece Horn - Celebrations zum 50. Career-Touchdown in der ELF

Samstag, 26.07.2025 - 17:00 - First Field, Székesfehérvár, H

Vienna Vikings at Fehérvár Enthroners

53:16 (12:7/14:0/20:6/7:3)

Da die Vienna Vikings den Münzwurf verloren hatten, starteten sie stark in ihrer Offense ins Spiel gegen die Fehérvár Enthroners. Die Vikings erzielten dank einer perfekt ausgeführten Verbindung zwischen Quarterback Ben Holmes und dem homegrown Wide Receiver Yannick Mayr bereits im zweiten Spielzug des Tages einen Touchdown.

Trotz eines frühen Rückstands steigerte sich die Defense der Enthroners und forderte die Vikings bei mehreren Spielzügen heraus. Zu Beginn des zweiten Viertels warf Vikings-Quarterback Ben Holmes eine Interception, doch die Enthroners konnten daraus keinen Vorteil ziehen. In der Mitte des zweiten Viertels verloren beide Teams in aufeinanderfolgenden Spielzügen den Ball. Zur Halbzeit führten die Vienna Vikings mit 26:10. Wie schon in den vergangenen Wochen zeigten die noch sieglosen Enthroners in der ersten Halbzeit bemerkenswerte Entschlossenheit und Kampfgeist.

Reece Horn, Catch zum Touchdown Nummer 50 in der European League of Football
Reece Horn, Catch zum Touchdown Nummer 50 in der European League of Football

Ähnlich wie kurz vor der Halbzeitpause begann das Spiel nach der Pause mit einer Interception der Vikings. Im folgenden Drive erzielte Vikings-Wide-Receiver Reece Horn den 50. Touchdown seiner ELF-Karriere. Diese bemerkenswerte Leistung wurde von den Vikings gebührend gefeiert. Danach übernahmen die Vikings schnell die Kontrolle und führten am Ende des dritten Viertels mit 46:10. Dies ermöglichte es den beiden einheimischen Backup-Quarterbacks der Vikings, Michael Szabo und Nico Hrouda, im letzten Viertel Spielzeit zu bekommen. Am Ende machte die schwächelnde Offensive der Enthroners es den Vienna Vikings zu leicht. Eine professionelle Leistung der Vikings endete mit einem dominanten 53:16-Sieg, ein perfekter Abschluss für ihren Tagesausflug nach Ungarn.

Auch Yannick Mayr (2), Noah Touré (1) und Florian Bierbaumer (2) tragen sich mit TDs auf dem Scorebord ein

Auch der Karri Pajarinen-ZUG ist in Bewegung, vorne der Pflug, gefolgt vom TD-Maker und hinten die Schiebelok
Auch der Karri Pajarinen-ZUG ist in Bewegung, vorne der Pflug, gefolgt vom TD-Maker und hinten die Schiebelok
Obwohl Karri Pajarinen eigentlich bodengebunden agiert, kann er auch durch die Luft TDs abliefern, hier im Landeanflug in der Enthroners Endzone
Obwohl Karri Pajarinen eigentlich bodengebunden agiert, kann er auch durch die Luft TDs abliefern, hier im Landeanflug in der Enthroners Endzone

Die letzte Etappe steht bevor

Alle Teams der Liga haben nun eine spielfreie Woche, bevor die letzten beiden Spiele der regulären Saison stattfinden. In Week 13 empfangen die Vienna Vikings die Wroclaw Panthers zu einem weiteren Divisionsspiel, während die Fehérvár Enthroners zu Hause gegen Berlin Thunder antreten. Ein Sieg gegen Berlin scheint viel leichter zu erreichen zu sein als einer gegen die starken Vikings.

Team Stats

Player-Stats (auszugsweise)

Gamebook



Alfred Tkaczuk

(Quelle: ELF - Cara Iden)

 
 
 
  • Autorenbild: A.T.
    A.T.
  • 28. Juli 2025
  • 6 Min. Lesezeit

In einem dramatischen Showdown besiegten die AFC Vienna Vikings vor 4.334 Zuschauern in der NV Arena St. Pölten die Danube Dragons nach klarem Rückstand mit 17:27 und revanchierten sich für die Finalniederlagen gegen den Hauptstadtrivalen 2022 und 2023 und holen sich damit nach 2017 endlich wieder die lang ersehnte Austrian Bowl Trophäe.

Austrian Bowl XL - 26.07.2025 - NV Arena St. Pölten

#1 Danube Dragons vs. #3 AFC Vienna Vikings

17:27 (14:0/0:7/3:14/0:6)

1st Quarter

Zahlreiche Undiszipliniertheiten prägten eine aufgeladene Anfangsphase, in der sich die Dragons zunächst als dominierende Mannschaft erwiesen.

Die Vikings starten in das Finale mit ihrer Offense in den ersten Drive, mussten jedoch schnell wieder punten. Der Kick war lang und gut platziert, wodurch die Defense in eine gute Position gebracht wurde. Die Dragons begannen ihren ersten Drive solide, doch Christopher Leder setzte ein frühes Ausrufezeichen und fing eine Interception, die den Vikings den Ball zurückbrachte.

Doch die Freude über den Turnover hielt nur kurz: Quarterback Russell Minor-Shaw warf nur wenig später selbst eine Interception, abgefangen von DL Camar Mikel Kyle, die die Dragons in eine aussichtsreiche Feldposition brachte. Russell Minor-Shaw setzte selber den harten Tackle um den Return zum PICK6 zu verhindern. in einem 4 1/2 Minuten Drive arbeiteten sich die Dragons bis an die Vikings 1 heran. Nach einem Dragons Time Out findet sich QB Alex Reischl nicht mehr auf dem Spielfeld, statt ihm nimmt der LB Lukas Schramm (#18) inmitten einer Heavy Formation den Snap entgegen und läuft durch ein perfekt aufgeblocktes Scheunentor untouched in die Endzone! Der verwandelte PAT von Thorsten Tannert ergibt die 7:0 Führung.

Dual-Threat QB Russell Minor-Shaw entwickelt sich erwartungsgemäß im Laufes des Abends zum Leading Rusher mit 193 Yards und 1 TD und ist in der 2. Halbzeit kaum mehr zu stoppen!
Dual-Threat QB Russell Minor-Shaw entwickelt sich erwartungsgemäß im Laufes des Abends zum Leading Rusher mit 193 Yards und 1 TD und ist in der 2. Halbzeit kaum mehr zu stoppen!

Der nächste Rückschlag folgte umgehend: Minor-Shaws zweiter Pick, die Interception von Paul Schachner wurde von ihm beinahe bis in die Endzone zurückgetragen. Mit den folgenden Versuchen gelang es den Dragons, den zweiten Touchdown, diesmal durch WR Devin Childress und den PAT von Thorsten Tannert zu erzielen. Mit nur zwei Sekunden auf der Uhr im ersten Viertel erhöhten die Dragons auf 14:0.

2nd Quarter

Im zweiten Quarter kamen die Vikings zunächst besser ins Spiel. Ein starker Drive führte sie bis an die 30-Yard-Linie, doch erneut war es eine Interception von Paul Schachner in der Endzone, die den dritten Turnover durch Russell Minor-Shaw markierte. Die Defense der Vikings ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Sie zwang die Dragons nach nur 8 Yards zu einem Punt und verschaffte der Offense eine weitere Gelegenheit.

Mit nur etwas mehr als zwei Minuten auf der Uhr fanden die Vikings dann endlich ihren Rhythmus. Mit einer explosiven Kombination aus Pass-Spiel auf Dennis Markovic-Juric und Fabian Eder und einigen Läufen unseres Dual-Threat Quarterbacks Russell Minor-Shaw marschierten die Vikings konsequent über das Feld. In einer kritischen 4th&8 Situation auf der Dragons 14 Yard-Line mit nur noch 16 Sekunden auf der Uhr konvertierte Russell Minor-Shaw den 4. Versuch mit einem Pass auf Fabian Eder zum 1st&GOAL und ein erneuter Pass auf Fabian Eder führte zum Touchdown und der PAT von Kevin Voznyak zum 14:7 zur Halftime.

Der erste Vikings-Score holt die Fans von den Sitzen, besonders auch im White Out - FANBLOCK
Der erste Vikings-Score holt die Fans von den Sitzen, besonders auch im White Out - FANBLOCK

3rd Quarter

Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte meldeten sich die Vikings eindrucksvoll im Spiel zurück!

Zu Beginn des 3rd Quarters zwang die Vikings-Defense die Dragons zu einem 3&OUT. Ein missglückter Snap zum Punt für nur 7 Yards schenkte den Vikings eine exzellente Feldposition auf der Dragons 45. Nach mehreren Läufen von Matthias Moser, Russell Minor-Shaw und Kevin Wojta fand Russell Minor-Shaw wieder Fabian Eder für einen 23 Yards Receiving-Touchdown. Ein sicherer PAT von Kevin Voznyak führte zum Ausgleich 14:14!

Ein flotter Drive der Dragons von der eigenen 38 führte schnell in die Vikings Redzone. Dort warf sie ein Pass Interference Penalty der Offense wieder zurück. Bei einem 4th&13 riskierten die Dragons einen 35 Yard Fieldgoal Versuch, der von Thorsten Tannert prompt zum 17:14 verwandelt wurde.

Mit einem kurzen Pass auf Fabian Eder und sechs Läufen von Matthias Moser, Kevin Wojta und Russell Minor-Shaw, davon Quarterback Keeper für 1x14 und 1x12 Yards, arbeiteten sich die hoch motivierten Vikings von der eigenen 18-Yard Line bis auf die Dragons 25. Bei 2nd&1 warf Russell Minor-Shaw zum dritten Mal einen Touchdown-Pass auf Fabian Eder. Der PAT wurde verlässlich von Kevin Voznyak verwandelt. Damit ging das Gastteam erstmals in Führung 17:21!

Fabian Eder wieder und wieder in der Endzone der Danube Dragons, insgsamt mit 9 Catches für 128 Yards und 3 TDs
Fabian Eder wieder und wieder in der Endzone der Danube Dragons, insgsamt mit 9 Catches für 128 Yards und 3 TDs

4th Quarter

Das letzte Viertel versprach weiterhin Spannung pur! Die Dragons starteten mit dem Ball, doch die Defense der Vikings präsentierte sich weiterhin in Topform, nur 7 Yards und 3&OUT und der Punt zum Touchback. Die Vikings Offense übernahm wieder, angeführt von einem entfesselten Russel Minor-Shaw. Ein 49 Yards Lauf des Quarterbacks brachte die Vikings tief in die gegnerische Hälfte. Eine 15 Yards Strafe wegen eines Illegal Low Block und in weiterer Folge ein Qarterback Sack für 15 Yards Raumverlust begrenzten den Erfolg. Bei 4th&11 und einer kurzen Beratung entschied man sich für einen tiefen Pass in die Endzone, wieder auf Fabian Eder. Diesmal wurde der completed Catch allerdings vom Dragons Safety Chivarro Van Ommeren erfolgreich verhindert. Turnover on Downs und weiterhing 17:21.

Die Vikings DEFENSE ist mit Fortdauer des Spieles nicht mehr zu knacken und forciert immer wieder 3&OUTs
Die Vikings DEFENSE ist mit Fortdauer des Spieles nicht mehr zu knacken und forciert immer wieder 3&OUTs

Der folgende Offense-Drive der Dragons konnte durch die immer stärker werdende Vikings Defense bei nur 1 Yard Netto-Raumgewinn begrenzt werden. Nach nur 1 Minute 3&OUT!

Ein ausgewogenes Passing Game über Benjamin Spieler und Dennis Markovic-Juric und ein starkes Rushing Game über Matthias Moser und QB Russell Minor-Shaw führte die Vikings-Offense bis zur 2-Minute-Warning an die D36. Nach dem kurzen Announcement des Head Referees Matthias Kaltenegger fackelte QB Russell Minor-Shaw nicht lange, und das mittlerweile gewohnte Bild des laufenden Quarterbacks führte Russell direkt in die Endzone für einen 36 Yard-Rushing Touchdowns.

Jetzt folgte für alle unerwartet ein 2-Point-TRY, der Pass in die Endzone konnte von Moritz Riedinger leider nicht fixiert werden. Bei nur noch 01.46 auf der Gameclock - 17:27

Nach dem letzten erfolglosen Drive der Donaudrachen ereilt HC Ben Sobotka die traditionekke Gatorade-Dusche
Nach dem letzten erfolglosen Drive der Donaudrachen ereilt HC Ben Sobotka die traditionekke Gatorade-Dusche

Die Dragons starteten noch voller Willen in den letzten Drive, aber nach nur 35 Sekunden und 8 Yards Raumgewinn sorgte die Vikings Defense wieder für einen Punt der Dragons.

Es folgte die Lieblings-Formation eines jeden Offensiv Coaches. Bei 01:11 zweimalig Victory Formation mit dem QB kneel down von Russell Minor-Shaw zum

Endstand von 17:27.

Victory Formation - Vikings Clap - Überreichung der Trophäe - Abklatschen und feiern mit den Fans

Scorer

Touchdowns:

  • 3 x Fabian Eder

  • 1 x Russell Minor-Shaw

PATs:

  • 3 x Kevin Voznyak

  • GAME-MVP - FABIAN EDER

Fabian Eder, der MVP der Austrian Bowl XL
Fabian Eder, der MVP der Austrian Bowl XL

Benjamin Sobotka, Head Coach AFC Vienna Vikings:

„Das ganze Spiel ist eine Geschichte aus den letzten drei Jahren. Wir haben uns zurückgekämpft und als wir dann in Führung gegangen sind, haben wir Vikings-Football gespielt – in der Offense, in der Defense und auch in den Special Teams. Wir haben in der Halbzeit gesagt, ein Baum fällt nicht auf den ersten Schlag. Wir müssen immer weiter auf diesen Stamm draufhauen. Bleiben wir ruhig und spielen unseren Football. Man wird erst morgen realisieren, was wir da geschafft haben.“
Der gesamte Coachingstaff der AFC Vienna Vikings "Kampfmannschaft" - AFL & DIV1-Team
Der gesamte Coachingstaff der AFC Vienna Vikings "Kampfmannschaft" - AFL & DIV1-Team

Russell Aaron Minor-Shaw, Quarterback AFC Vienna Vikings:

„Es ist einer meiner ersten Titel und er fühlt sich großartig an. Aber ich habe noch sehr viel Energie, um jetzt ordentlich zu feiern.“
US import QB Russell Minor-Show läuft nach der Pause zu Höchstleistungen auf, inkl. Flugshow für seine Fans
US import QB Russell Minor-Show läuft nach der Pause zu Höchstleistungen auf, inkl. Flugshow für seine Fans

Florian Pos, Head Coach und OC Danube Dragons:

„Im Endeffekt ist es wurscht, wieviel es ausgegangen ist, verloren ist verloren. Im Finale gibt’s einen Gewinner und einen Verlierer. Es sei dem Benji und der ganzen Vikings-Organisation gegönnt. Sie versuchen es schon lange und haben es jetzt geschafft. Wir werden sicher nächstes Jahr stärker zurückkommen. Jetzt geht’s mal in der Off-Season, ein, zwei Wochen in den Urlaub und dann geht die neue Saison schon wieder los.“

Alexander Reischl, Quarterback Danube Dragons:

„Die erste Halbzeit war ganz okay von uns. In der Pause haben die Vikings ihre Anpassungen vorgenommen, die offensichtlich nicht so schlecht waren. Danach haben wir unsere Plays nicht mehr exekutieren können. Es fühlt sich schlecht an und tut weh, auch für die Teamkollegen, die vielleicht ihr letztes Spiel für den Verein bestritten haben.“

Stats

Leading Receiver:

  • Fabian Eder 9 Receptions für 128yds und 3 TDs

Leading Rusher:

  • Russell Minor-Shaw, 22 Carries für netto 193yds und 1 TD

Leading Tackler:

  • Raffael Weninger, 3,5 Tackles

  • Christoph Leder, 3 Tackles, 1 Interception, 3 Pass BreakUps

Gratulation dem Sieger der AUSTRIAN BOWL XL - die AFC Vienna Vikings holten die Trophäe wieder auf die richtige Seite der Donau zurück. Die Vikings sind hiermit 17-facher Österreichischer Staatsmeister und 15-facher Austrian Bowl Sieger.

FANS - FANBLOCK - WHITE OUT - FANBLOCK

DANKE an die vielen Fans die unserem WHITE-OUT Aufruf gefolgt sind und ein tolles Bild nicht nur für die TV-Kameras des ORF boten - und dieser FANBLOCK ist eindeutig zu klein für uns Vikingsfans!

Danke für Euer Mitmachen beim WhiteOUT und bei der kleinen Choreo vom Christoph!

Der Game Roster

Screenshot ©️ ORF ON
Screenshot ©️ ORF ON

Alfred Tkaczuk

(Quellen: Presseaussendung des AFBÖ via sportlive.at, AFC Vienna Vikings, AFBÖ Game Center)

 
 
 
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