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Vienna Vikings (AFLE): Pressegespräch vor Woche 14 vs. Firenze

  • Autorenbild: A.T.
    A.T.
  • vor 4 Minuten
  • 5 Min. Lesezeit

Vorbereitung auf das letzte Regular-Season-Spiel gegen Firenze

  • Die Vienna Vikings gehen mit voller Konzentration in das letzte Spiel der Regular Season.

  • Trotz des bereits gesicherten Playoff-Platzes ist das Spiel wichtig, da die Vikings mit einem Sieg die Conference gewinnen und den Heimvorteil im Halbfinale sichern.

  • Aufgrund der Tiebreaker-Regelungen könnte eine Niederlage dazu führen, dass Wroclaw die Vikings noch überholt. (Anm.: nein eigentlich nicht)

  • Gegen Firenze erwartet das Team einen anderen Gegner als beim ersten Aufeinandertreffen, insbesondere wegen des neuen Quarterbacks.

  • Der Fokus liegt deshalb auf den eigenen Grundlagen, Disziplin, sauberer Technik und der Umsetzung des eigenen Gameplans.


Rückblick auf das Spiel gegen die Alpine Rams

  • Die Alpine Rams haben die Vikings stärker gefordert als einige Gegner zuvor.

  • Besonders positiv bewertet Chris Calaycay die Effizienz der Offense: Mehrere lange Drives wurden konsequent mit Punkten abgeschlossen.

  • Die Rams konnten mit ihrem ungewöhnlichen Offensivstil, viel Bewegung und No-Huddle-Elementen immer wieder Raumgewinn erzielen.

  • Die Vikings-Defense zeigte sich dennoch physisch und schnell und konnte insbesondere in der Red Zone wichtige Stops erzielen.

  • Auch die Tatsache, dass viele Spieler Einsatzzeit bekamen, wird als positiv für die Vorbereitung auf die Playoffs gesehen.


Vorbereitung auf den neuen Quarterback von Firenze

  • Die Vikings hatten nur begrenztes Videomaterial des neuen Firenze-Quarterbacks.

  • Calaycay beschreibt ihn als talentierten, intelligenten und toughen Quarterback mit gutem Arm und Mobilität.

  • Deshalb will sich die Defense weniger auf spezielle Tendenzen des Gegners verlassen, sondern auf ihre Fundamentals, Technik und grundlegenden Calls.

  • Entscheidend sei, den eigenen Football zu spielen und sich nicht zu sehr auf das Unbekannte zu konzentrieren.


Noel Swancar und seine Bedeutung für die Defense

  • Calaycay hebt Noel Swancar als wichtigen Bestandteil der Vikings-Defense hervor.

  • Swancar wird als explosiver, vielseitiger und extrem aggressiver Spieler beschrieben.

  • Er kann in der Box und in unterschiedlichen Pressure-Situationen eingesetzt werden.

  • Besonders hervorgehoben werden sein Instinkt für den Ball, seine Geschwindigkeit und seine Fähigkeit, Plays zu machen.

  • Calaycay betont außerdem, dass Swancars Leistungen nicht nur auf Talent beruhen, sondern auf enormer körperlicher Vorbereitung und harter Arbeit.


Die Vikings-Defense: Aggressivität und „Next Man Up“

  • Die Defense lebt von Aggressivität, Geschwindigkeit und Hustle.

  • Swancar beschreibt das defensive Scheme als ein System, das den Spielern gute Möglichkeiten gibt, Plays zu machen.

  • Die Vikings wollen mit einer aggressiven Mentalität und ständigem Druck auf den Ball spielen.

  • Gleichzeitig wurde die Zahl der Strafen thematisiert. Besonders Pre-Snap-Penalties und Offside-Strafen sollen reduziert werden, weil diese vermeidbar sind.

  • Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Tiefe des Rosters. Verletzte Starter konnten durch andere Spieler ersetzt werden, ohne dass die Leistungsfähigkeit der Defense massiv abfiel.

  • Calaycay betont ausdrücklich das Prinzip „Next Man Up“.


Tiefe des Kaders und Verletzungen

  • Mehrere wichtige Defensive-Spieler waren bzw. sind verletzt.

  • Trotzdem konnten die Vikings die Ausfälle auffangen.

  • Calaycay sieht darin eine Bestätigung dafür, dass der Roster bewusst mit entsprechender Tiefe zusammengestellt wurde.

  • Weitere Spieler sollen im Verlauf der Playoffs zurückkehren.

  • Die Rückkehr von Florian „Beer Bomber“ wird dabei besonders positiv gesehen.


Offense und Waffen für Ben Holmes

  • Calaycay beschreibt Florian als außergewöhnlichen Receiver mit einem schwer zu ersetzenden Talentprofil.

  • Seine Körperkontrolle und seine Fähigkeit, schwierige Bälle zu fangen, geben der Offense eine zusätzliche Waffe.

  • Gleichzeitig wird betont, dass die Vikings nicht von einem einzelnen Superstar abhängig sind.

  • Die Offense als Ganzes ist der Superstar.

  • Die Ausgeglichenheit zwischen Running Game und Passing Game wird als große Stärke gesehen.

  • Auch die uneigennützige Einstellung der Spieler und das Fehlen großer Egos werden als wichtiger Erfolgsfaktor genannt.


Brotherhood und Teamkultur

  • Die Vikings Brotherhood nimmt in dem Gespräch einen großen Stellenwert ein.

  • Für Swancar bedeutet Brotherhood deutlich mehr als nur das Verhältnis zwischen Spielern auf dem Footballfeld.

  • Er sieht seine Mitspieler tatsächlich als Brüder und beschreibt die Verbindung als etwas, das über Football hinausgeht.

  • Calaycay betont die außergewöhnliche Mischung verschiedener Nationalitäten innerhalb des Teams.

  • Österreicher, Amerikaner, Spanier, Finnen, Japaner, Ungarn, Serben und weitere Nationalitäten seien zu einem Vikings-Team zusammengewachsen.

  • Entscheidend sei dabei die Kontinuität innerhalb des Coaching Staffs und die gemeinsame Philosophie.


Blick auf die Playoffs

  • Die Vikings wollen nicht einfach das letzte Regular-Season-Spiel absolvieren und anschließend eine Woche „abschalten“.

  • Calaycay möchte, dass das Team scharf und im Rhythmus in die Playoffs geht.

  • Deshalb sollen die Starter gegen Firenze zunächst spielen.

  • Je nach Spielverlauf sollen anschließend Spieler geschont bzw. rotiert werden.

  • Ziel ist, gleichzeitig das Spiel zu gewinnen, Verletzungen zu vermeiden und den Rhythmus für die Playoffs aufrechtzuerhalten.

  • Nach dem Firenze-Spiel beginnt unmittelbar die Vorbereitung auf das Halbfinale.


Ziel: Championship

  • Die Vikings haben die vergangenen beiden Jahre das Finale verloren.

  • Entsprechend groß ist der Wunsch, diese Saison den entscheidenden Schritt zu machen.

  • Swancar bezeichnet einen Championship-Sieg als etwas, das die gesamte Organisation in diesem Jahr unbedingt erreichen möchte.

  • Calaycay sieht die bevorstehenden Playoffs als große Herausforderung, möchte sie aber Schritt für Schritt angehen.


Persönliches über Noel Swancar

Ausbildung und Beruf

  • Noel Swancar ist 22 Jahre alt.

  • Er studiert derzeit Physiotherapie.

  • Bestandteil seines Studiums ist praktische Arbeit in einem Krankenhaus.

  • Dadurch verbindet er Studium, praktische Tätigkeit, Football und Training.

Zeit bei den Vienna Vikings

  • Swancar begann mit 15 Jahren bei den Vikings.

  • Zum Zeitpunkt des Interviews ist er damit seit etwa sieben Jahren Teil des Programms.

  • Er durchlief die Academy, spielte anschließend eine Saison bei der Herrenmannschaft und schaffte danach den Sprung ins europäische Team.

Persönliche Entwicklung

  • Swancar sagt, dass er kaum beschreiben könne, welcher Mensch er ohne die Vikings und Football wäre.

  • Die Vikings und die Academy hätten ihn nicht nur als Footballspieler, sondern auch als Menschen geprägt.

  • Dabei nennt er insbesondere:

    • Teamfähigkeit

    • Respekt vor Autorität

    • Bescheidenheit

    • Verantwortungsbewusstsein

Umgang mit seinem vollen Alltag

  • Swancar beschreibt sich selbst als jemanden, der gerne beschäftigt ist.

  • Zu viel freie Zeit gefällt ihm nach eigener Aussage nicht.

  • Deshalb empfindet er die Kombination aus Football, Studium und Krankenhausarbeit trotz des damit verbundenen Stresses nicht grundsätzlich als Belastung.

  • Er sagt ausdrücklich, dass er Spaß an dem hat, was er tut.

Training und körperliche Vorbereitung

  • Neben dem Footballtraining absolviert Swancar zusätzliche Gym Sessions.

  • Er legt großen Wert auf Regeneration, Stretching und die Pflege seines Körpers.

  • Besonders wichtig ist ihm außerdem seine Ernährung.

  • Er interessiert sich stark für Ernährung und versucht, auch in diesem Bereich sehr konsequent zu sein.

Freizeit

  • Viel freie Zeit bleibt ihm nach eigener Aussage nicht.

  • Wenn er nicht auf dem Footballfeld oder im Krankenhaus ist, beschäftigt er sich gerne mit Sport.

  • Dazu gehören beispielsweise Laufen und Training im Gym.

  • Gleichzeitig schaut er auch gerne einmal einen Film oder macht etwas Entspannendes.

Mentalität auf dem Footballfeld

  • Vor Spielen hat Swancar nach eigener Aussage keine besonderen Rituale.

  • Er beschreibt sich als eher lockeren Typen.

  • Erst unmittelbar vor dem Spiel bzw. mit dem ersten Snap schaltet er vollständig in seinen „Laserfokus“.

  • Während des Plays versucht er nicht nachzudenken, sondern den Play Call umzusetzen und instinktiv zu spielen.

  • Sein Antrieb besteht vor allem darin, zum Ball zu gelangen, zu hustlen und zusätzliche Plays bzw. Tackles zu machen.

Was die Vikings für ihn bedeuten

  • Swancar sagt sehr deutlich, dass er es liebt, ein Viking zu sein.

  • Besonders wichtig ist für ihn die Gemeinschaft innerhalb der Defense und des gesamten Teams.

  • Die Vikings Brotherhood beschreibt er nicht als bloßen Marketingbegriff, sondern als tatsächlich gelebte Verbindung zwischen den Spielern.


A.T.

(Quelle: Vienna Vikings Pressegespräch 20.08.2026)

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