Vienna Vikings (AFLE) gewinnen Rivalry Game gegen Rhein Fire
- A.T.

- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit

Das Spiel hielt, was es versprach
Rhein Fire at Vienna Vikings
10:24 (3:0/7:10/0:7/0:7)
Ganz Europa hatte auf dieses Duell gewartet – und es enttäuschte nicht. Touchdowns, Interceptions, lange Field Goals und zwei Defensivreihen, die keinen Yard Raum kampflos hergaben. Das Aufeinandertreffen der Vienna Vikings und Rhein Fire bot alles, was Football-Fans sich wünschen können, und zeigte eindrucksvoll, warum diese Rivalität genau das ist, was die AFLE gebraucht hat.
Die Defenses gaben den Ton an
Vor dem Spiel standen vor allem die Offensivreihen im Mittelpunkt. Ben Holmes und die Vikings-Offense hatten in den ersten beiden Wochen beeindruckt, während Kenji Bahar nicht ohne Grund zum MVP der Week 2 gewählt worden war. Wer jedoch ein punktreiches Offensivspektakel erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Beide Defenses zeigten von Beginn an ihre Klasse. Keiner Mannschaft gelang auf den ersten Angriffsserien etwas Zählbares, und früh wurde klar, dass jeder Raumgewinn und jeder Punkt hart erarbeitet werden mussten.
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Fire schlägt zuerst zu, verliert dann aber die Kontrolle
Rhein Fire setzte den eigenen Gameplan zunächst erfolgreich um und brachte die ersten Punkte auf die Anzeigetafel. Ein methodischer Drive über sechs Minuten endete mit einem Field Goal und der frühen Führung für die Gäste. Als kurz darauf eine Interception gegen Ben Holmes folgte, schien das Momentum klar auf Seiten von Rhein Fire zu liegen.
Doch die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. Die Vikings ließen sich davon kaum beeindrucken, schüttelten den Rückschlag schnell ab und spielten konsequent ihren Football weiter. Nachdem Fire zwischenzeitlich ausgleichen konnte, rückten erneut die Defensivreihen in den Mittelpunkt. Von diesem Zeitpunkt an fanden jedoch die Vikings die besseren Antworten und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spiel.
Pajarinen trägt die Vikings-Offense
Der finnische Running Back Karri Pajarinen war das Fundament der Wiener Offense. Seine 112 Rushing Yards und ein Touchdown sorgten für die nötige Balance im Angriff und verschafften Ben Holmes ideale Voraussetzungen mit günstigen Down-and-Distance-Situationen sowie ausreichend Raum für sein Passspiel.
Ben Holmes nutzte diese Möglichkeiten konsequent. Er fand Tight End Florian Bierbaumer für einen Touchdown-Pass und erzielte zusätzlich selbst einen Touchdown über den Lauf. Rhein Fire hatte keine Antwort mehr auf die Vikings-Offense, sobald das Laufspiel ins Rollen gekommen war – und das Endergebnis spiegelte dies deutlich wider.
Wie geht es weiter?
Beide Teams kehren in Week 4 für Heimspiele gegen bislang ungewohnte Gegner zurück.
Die Vienna Vikings empfangen die Alpine Rams und wollen ihre Siegesserie auf vier Erfolge ausbauen. Rhein Fire trifft zu Hause auf die Paris Lights in einem Spiel, das sich bereits jetzt als wichtiges Duell innerhalb der Conference abzeichnet.

⚡ AFLE26 - InterConference Game - Week 4
🏈 NW #2 Alpine Rams (1-1) at
🏈 SO #1 Vienna Vikings (3-0)
🗓️ Samstag, 13.06..2026
🕑 15:00 Power Party
⏰ 18:00 Kickoff
📌 Wiener Sportclub Platz, Dornbach
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A.T.
(Quelle: AFLE, Vienna Vikings)























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