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Moritz Heisler (AFLE) im Interview mit dem First Down Magazine

  • Autorenbild: A.T.
    A.T.
  • 25. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit
Vienna Vikings ALL IN hat das Interview transkripiert, übersetzt und zusammengefasst:

Einführung

Interviewer Davide spricht mit Moritz Heisler, COO und aktuell Geschäftsführer der neuen europäischen American-Football-Liga AFLE. Thema sind Entstehung, Teams, Regeln und Kritik.

Moritz erklärt:

  • Er verantwortet das Tagesgeschäft der Liga.

  • Ziel: eine nachhaltige und qualitativ bessere Football-Liga in Europa aufbauen.

  • Idee entstand vor ca. 2 Jahren mit mehreren Teams (u. a. Vienna Vikings).

Import- und Spielerregeln

Die AFLE ändert die Importregeln:

  • weiterhin 4 US-Imports

  • neue Kategorie „I-Imports“ (Kanada, Japan, Mexiko)

  • mehr europäische Imports (6 → 9)

Ziel:

  • mehr Wettbewerbsausgleich

  • internationale Märkte einbinden

  • keine einseitigen Spiele („Blowouts“)

Wettbewerbsbalance & neue Teams

Liga besteht aus:

  • etablierten Teams (Vienna Vikings, Rhein Fire)

  • bestehenden Programmen (Wrocław Panthers, Berlin Thunder)

  • neuen Projekten (z. B. Alpine Rams, Italien, Paris, Monaco, London)

Moritz betont:

  • viele „neue“ Teams basieren auf bestehenden Strukturen

  • Liga prüft Teams streng (Finanzen, Stadion, Verträge, Kader)

Italien-Team & Kritik

Zum GM Bart Iaccarino (ex-Barcelona Dragons):

  • Kritik unfair; Dragons waren sportlich konkurrenzfähig

  • Erfahrung & lokale Vernetzung entscheidend

  • Italien-Team soll „All-Star-Team“ des Landes werden

  • Stadion wird bald bekannt gegeben

Frankreich (Paris & Monaco)

Frankreich könne 2–3 Teams tragen:

  • viel Talent, große Bevölkerung

  • Erfolg hängt von lokaler Verankerung ab

Monaco:

  • nutzt Talent aus Südfrankreich

  • starke Infrastruktur & Sponsoren

  • attraktive Region für Spieler & Fans

London-Team

London zu „100 % geplant“, aber noch nicht offiziell:

  • riesiger Markt & Talentpool

  • könnte sportlich sofort sehr stark sein

  • organisatorisch komplex (Reisen, Brexit, Kosten)

Verhältnis zu anderen Ligen (ELF / EFA)

AFLE entstand nach Konflikten in der EFA:

  • langsame Entscheidungsprozesse

  • unterschiedliche Interessen der Teams

  • AFLE wollte schneller & effizienter arbeiten

Langfristig wünschenswert:

eine einheitliche europäische Liga aber aktuell Konkurrenz der Projekte.

Finanzierung & Stabilität

Probleme früherer Ligen (unbezahlte Spieler etc.) sollen vermieden werden durch:

  • gesicherte Finanzierung für 5 Jahre

  • Transparenz zwischen Liga & Teams

  • strenge Prüfung neuer Franchises

Homegrown-Regeln

Ziel:

  • lokale Spieler fördern

  • kleinere Märkte unterstützen

Beispiel:

  • Österreich hat nur 8,6 Mio. Einwohner und 2 Teams → zusätzliche Gebiete für Vikings nötig

Langfristig:

  • europäische Talente entwickeln (z. B. NFL-Spieler Bernhard Raimann als Vorbild)


Zusammenfassung

  • AFLE ist eine neue europäische American-Football-Liga mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Wettbewerbsgleichheit.

  • Import- und Homegrown-Regeln wurden angepasst, um europäische Spieler stärker einzubinden.

  • Mehrere neue Teams sind geplant (Italien, Paris, Monaco, London).

  • London gilt als besonders starkes zukünftiges Franchise.

  • Konflikte mit anderen Ligen führten zur Abspaltung, langfristig wäre eine gemeinsame Europa-Liga wünschenswert.

  • Finanzierung und Teamprüfung sollen frühere Probleme im europäischen Football vermeiden.

First Down Magazine, 25.02.2026

A.T.

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