AFLE26 - Week 1 - BTHatVIK: Disziplin kostet Berlin 13 Strafen, 118 Yards und eine wichtige Lektion
- A.T.

- vor 4 Minuten
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Das erste AFLE-Spiel der Berlin Thunder begann durchaus vielversprechend. Ein Eröffnungsdrive, der tief in die Hälfte der Vienna Vikings führte, ließ auf einen umkämpften Nachmittag hoffen. Doch was folgte, war das genaue Gegenteil. Während die Vienna Vikings großes Lob für ihren dominanten 49:7-Sieg verdienen, machten sich die Thunder das Leben auch selbst unnötig schwer.
Ein teures erstes Ausrufezeichen
Die Probleme Berlins begannen bereits, bevor sich die Strafen häuften. Mit dem Ball an der Vier-Yard-Linie Wiens beim ersten Drive des Spiels standen die Thunder vor einer Entscheidung: die sicheren Punkte mitnehmen oder auf den Touchdown gehen. Sie entschieden sich für die aggressive Variante, blieben erfolglos und überließen den Vikings das Momentum, noch bevor das Spiel richtig begonnen hatte. Von diesem Moment an lief nahezu alles schief, was schieflaufen konnte.
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118 Yards, die die ganze Geschichte erzählen
Am Ende des Nachmittags hatten die Thunder insgesamt 13 Strafen für 118 Yards Raumverlust angesammelt – eine enorme Zahl, die praktisch fast die gesamte offensive Produktion der ersten Halbzeit zunichtemachte. Zum Vergleich: Das sind 118 Yards, die durch mangelnde Disziplin, späte Hits (Late Hits), Fehlstarts (False Starts) und unnötige Regelverstöße wieder an die Vikings zurückgegeben wurden. Gegen ein so abgeklärt auftretendes Team wie die Vienna Vikings sind solche Fehler praktisch nicht zu kompensieren.
Eine Lektion, die jedes junge Team lernen muss
Strafen bedeuten nicht nur verlorene Yards. Sie beenden erfolgversprechende Drives, verlängern gegnerische Ballbesitze, drücken die Stimmung an der Seitenlinie und verschieben das Momentum genau in den ungünstigsten Momenten.
Für ein Team wie die Berlin Thunder, das sein erstes professionelles Spiel in einer neuen Liga absolvierte, sind Nervosität und Fehler zu Beginn der Saison durchaus verständlich. Aber 13 Strafen sind kein einmaliger Ausrutscher – sie bilden ein Muster. Head Coach Shawn Cooper wird wissen, dass dieses Problem sofort angegangen werden muss, wenn die Thunder in den kommenden Wochen konkurrenzfähig sein wollen.
Der Lichtblick
Woche 1 ist nur ein einziges Spiel. Die Thunder zeigten in ihrem ersten Drive genug Ansätze, um zu erkennen, dass in diesem Kader echtes offensives Potenzial steckt. Jakeb Sullivan gab trotz drei Sacks durch Alejandro Fernandez nicht auf und kämpfte sich durch einen schwierigen Nachmittag. Das Talent ist vorhanden. Die Disziplin – zumindest derzeit – noch nicht.
Wenn die Berlin Thunder ihre Strafstatistik in Woche 2 bereinigen können, werden sie ein deutlich gefährlicherer Gegner sein. Falls diese 13 gelben Flaggen jedoch zur Gewohnheit werden, könnte die Saison sehr schnell eine lange und schwierige werden.
A.T. (Quelle: AFLE - The League Europe)






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