AFLE26: Homegrowns der Woche 5
- A.T.

- vor 1 Tag
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Der fünfte Spieltag brachte einige der bislang spektakulärsten Leistungen der Homegrown-Spieler in dieser Saison. Ein Defensive Lineman wurde zum Playmaker, ein Backup-Quarterback erzielte ein perfektes Quarterback-Rating und gleich drei Offensivspieler prägten das deutsche Derby. Hier ist ein Blick auf jene Homegrowns, die in Woche 5 ihren Stempel aufdrückten.
Wiens Homegrowns glänzen beim souveränen Vikings-Erfolg
Als die Vienna Vikings die Partie bereits klar unter Kontrolle hatten, übernahm Backup-Quarterback Nico Hrouda Mitte des dritten Viertels für Ben Holmes und nutzte praktisch jeden einzelnen Snap optimal aus.
Er warf für mehr als 170 Yards und drei Touchdowns und erreichte dabei ein perfektes Quarterback-Rating von 158,3 – eine makellose Vorstellung in seinem Kurzeinsatz. Besonders auffällig war seine Abstimmung mit Wide Receiver Nils Keimel, den er gleich zweimal zum Touchdown fand. Die Leistung deutete an, dass die Vienna Vikings auf der Quarterback-Position auch bei ihren Homegrown-Spielern über bemerkenswerte Tiefe verfügen, falls diese jemals benötigt werden sollte.

Von der Defensive Line bis in die Endzone
Valentin Gnahoua verfügt über Erfahrung auf höchstem Niveau des nordamerikanischen Footballs – und in Woche 5 erinnerte er alle daran, was das auf dem Spielfeld bedeutet. Der Defensive End der Paris Lights dominierte die Partie über die gesamte Spielzeit hinweg und beendete sie mit vier Tackles, einem Tackle for Loss sowie einer abgewehrten Passaktion.
Der Moment, der seinen Nachmittag jedoch definierte, kam, als er einen Pass abfing, den Ball festhielt und ihn bis in die Endzone zum Touchdown zurücktrug. Ein Defensive Lineman mit einer Interception und einem Pick-Six ist selbst im Football eine Seltenheit – und diese Leistung zeigte eindrucksvoll die gesamte Bandbreite dessen, was Gnahoua der Defense der Paris Lights geben kann.
Drei Homegrowns prägen das deutsche Derby
Das deutsche Derby zwischen Berlin Thunder und Rhein Fire gehörte zu den unterhaltsamsten Spielen der bisherigen Saison – und drei Homegrown-Offensivspieler standen dabei im Mittelpunkt.
Auf Seiten von Berlin Thunder sorgten Kai Hunter und Bais Kouanda über die gesamte Partie hinweg für große Probleme in der gegnerischen Defense. Gemeinsam erzielten sie vier Touchdowns und zeigten eindrucksvoll, warum Berlins Homegrown-Offense zu den aufregendsten der gesamten Liga zählt.
Auf der anderen Seite des Feldes war Harlan Kwofie während des gesamten Spiels die bevorzugte Anspielstation von Kenji Bahar. Er fing acht Pässe und steuerte zusätzlich einen Receiving Touchdown bei. Ein Publikumsliebling, der ausgerechnet im Derby liefert – genau das, was die Fans sehen wollten.
Der fünfte Spieltag war ein weiteres Kapitel in einer Geschichte, die von Woche zu Woche spannender wird. Die Qualität der Homegrown-Spieler in der Liga wächst kontinuierlich weiter, und da sich die Saison nun ihrer Halbzeit nähert, dürfte das Beste sehr wahrscheinlich noch bevorstehen.
A.T.
(Quelle: AFLE)





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