AFLE26 - Homegrown der Woche 3
- A.T.

- vor 1 Tag
- 3 Min. Lesezeit

Die dritte Woche der Saison brachte erneut eine Reihe starker Leistungen von Homegrown-Spielern in der gesamten Liga hervor. Drei Akteure stachen dabei besonders heraus und zeigten eindrucksvoll, warum die Zukunft des europäischen Footballs in guten Händen liegt.
Noel Swancar liefert im Rivalenduell ab
Das Aufeinandertreffen der Vienna Vikings und Rhein Fire versprach von vornherein eines der intensivsten Spiele der Woche zu werden – und Noel Swancar stellte sicher, dass die Vikings am Ende als Sieger vom Platz gingen.
Der 22-jährige Linebacker war überall auf dem Feld präsent und zeigte auf großer Bühne eine rundum starke Leistung. Er beendete die Partie mit 3 Tackles, einer Passverteidigung, einem erzwungenen Fumble und einer Interception – eine Statistik, die nur einen Teil seiner tatsächlichen Wirkung widerspiegelt.
Seine Energie und sein Spielverständnis störten die Offense von Rhein Fire in entscheidenden Momenten immer wieder. Rhein Fire, eine Mannschaft mit enormer Offensivqualität, wurde auf lediglich 10 Punkte begrenzt. Ein großer Teil dieses Erfolgs ist Swancar zu verdanken.
Mit erst 22 Jahren spielt er bereits mit den Instinkten und Führungsqualitäten eines deutlich erfahreneren Verteidigers und entwickelt sich zu einem der spannendsten jungen Defensivspieler der AFLE.
Piatkowski: Sechs Jahre bei den Panthers – und immer noch besser werdend
Während die Offense der Panthers Wroclaw nach einer komfortablen 22-Punkte-Führung zur Halbzeit gegen die Paris Lights ins Straucheln geriet, hielt die Defense stand und sorgte dafür, dass Paris nie nah genug herankam, um den Sieg ernsthaft zu gefährden. Die Lights kämpften sich zurück und verkürzten den Rückstand auf acht Punkte, näher kamen sie jedoch nicht.
Die Panthers-Verteidigung machte der Offense aus Paris über die gesamte Partie hinweg das Leben schwer, und im Zentrum dieser Leistung stand Daniel Piatkowski. In seiner fünften Saison bei den Panthers gehört Piatkowski zu den etabliertesten und vertrauenswürdigsten Spielern der gesamten Organisation. Er ist nicht einfach nur Teil der Defense – er ist einer ihrer Grundpfeiler.
Gegen Paris verbuchte er 9 Tackles, ein Tackle for Loss, eine abgewehrte Passaktion sowie einen Fumble-Return und kontrollierte seinen Bereich des Feldes mit der Ruhe und Erfahrung eines Spielers, der im Trikot der Panthers bereits alles erlebt hat. Nach drei Wochen steht er an der Spitze der Tackle-Statistik – ein Spiegelbild einer Karriere, die auf Konstanz und Verlässlichkeit aufgebaut ist.
Cinelli macht eindrucksvoll auf sich aufmerksam
Die Firenze Red Lions konnten in Woche 3 zwar nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, doch der 20-jährige Wide Receiver Lorenzo Cinelli gab den Fans allen Grund zur Freude.
Der junge Italiener war über die gesamte Partie hinweg die bevorzugte Anspielstation von Quarterback Matthew McKay. Mit sieben gefangenen Pässen für 140 Yards, darunter zwei echte Big Plays, die die Zuschauer von ihren Sitzen rissen, sorgte er für zahlreiche Höhepunkte.
Am Endergebnis konnte Cinelli zwar nichts ändern, seine Leistung erinnerte jedoch daran, dass die Red Lions ein äußerst spannendes Nachwuchstalent in ihren Reihen haben. Mit gerade einmal 20 Jahren spielt er bereits auf diesem Niveau und ist damit ein Spieler, den man nicht nur für den Rest der Saison, sondern auch darüber hinaus im Auge behalten sollte.
Die Zukunft gehört den Homegrowns
Woche 3 war erneut ein Beweis dafür, wie viel einheimisches Talent diese Liga zu bieten hat. Piatkowski ist in Wroclaw längst ein Eckpfeiler des Teams und kann dies durch fünf erfolgreiche Spielzeiten belegen. Cinelli sorgt mit gerade einmal 20 Jahren in Firenze bereits für Aufsehen, und Swancar beweist Woche für Woche, dass die Defense der Vienna Vikings auf einem starken Fundament steht.
Da noch 13 weitere Spielwochen vor den Teams liegen, könnte das Beste von allen drei Spielern sogar erst noch bevorstehen.
A.T.
(Quelle: AFLE)







Kommentare