AFLE: Kostenrahmen, Plattform, Zeitplan – erste Details zum AFLE-Streaming
- A.T.

- 5. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Exklusiv - Rheinische Post - Düsseldorf · Liga-Chef Moritz Heisler verrät konkrete Infos zur Übertragung der Spiele im Netz. Zudem erläutert er den Fahrplan für den Free-TV-Partner und die Verkündung des Londoner Teams.

Alles neu macht der Mai, so heißt es sprichwörtlich. Es steht für Aufbruch, Veränderung, Optimismus oder Neuanfänge – bestenfalls auch bei der American Football League of Europe (AFLE): Neuanfang mit der Debüt-Saison, die Ende des Monats startet, und Aufbruch dadurch, dass endlich alle noch fehlenden Infos zu den Teams oder dem TV-Vertrag bekannt gegeben werden. COO und Managing Director Moritz Heisler sagte der Redaktion der Rheinischen Post, dass da diese Woche Entscheidendes passieren werde.
Zunächst der Blick zurück: Am 15. April war Heisler zum Fire-Talk in Düsseldorf und kündigte einige Infos an. Manches wurde eingehalten, anderes nicht. Trotz Ankündigung nicht verkündet wurde zum Beispiel der Free-TV-Vertrag, was innerhalb von zwei Wochen nach dem Termin in der Altstadt kommen sollte. Fast drei Wochen später ist das aber noch nicht passiert.
Erst London, dann der TV-Partner
Auf Nachfrage erklärte Heisler die Gründe:
„Weil wir andere Sachen noch nicht bekannt gegeben haben, wie das Team aus London zum Beispiel.“
Jede andere Nachricht der Liga werde deshalb negativ gesehen.
„Wir vollenden erst die gesamten Teams und dann verkünden wir den TV-Partner“,
stellte Heisler klar.
Denselben Grund nannte er auch schon am 15. April, als es im Interview mit unserer Redaktion zum Beispiel um die fehlende Verkündung des Finales ging. Die ist inzwischen trotzdem erfolgt – weil bei Ticket-Partner Eventim unbeabsichtigt kurzzeitig schon zu sehen war, wie es heißt und wo es stattfindet. Das zwang die AFLE zum Handeln. In Sachen TV-Partner soll nun aber gewartet werden.
Allerdings nicht mehr lange, wie Heisler am Montag auf Nachfrage weiter ausführte.
London werde diese Woche kommen, versprach er. Und im Anschluss folge dann auch die
Verkündung des Free-TV-Partners: Der Vertrag sei unterschrieben und ebenfalls diese Woche werde dann bekannt gegeben, wo die Spiele zu sehen sein werden.
Streaming über eigene Plattform
Dieser Partner bezieht sich erstmal auf den deutschen Markt. Für die globale Lösung werden alle Spiele auch im Stream zu sehen sein, und zwar auf einer AFLE-eigenen Plattform. Dort werde es eine Mischung aus freiem und kostenpflichtigem Content geben, sagte Heisler. Die Kosten sollen sich dabei unter dem Niveau der European League of Football (ELF) bewegen, die zuletzt 120 Euro pro Jahr für ihren Game Pass verlangt hatte.
Es sind die letzten ganz großen Informationen der AFLE, die noch fehlen:
Wer genau jetzt hinter dem Londoner Team steckt und wie es aussieht,
wo die Spiele im TV und Stream laufen sowie in diesem Zuge auch endlich
die Kickoff-Zeiten.
Diese Woche soll offenbar für Klarheit sorgen.
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A.T.
(Quelle: Rheinische Post - Stefan Janssen)





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