AFLE Gold Bowl MVP Ben Holmes nach Championship-Sieg von Emotionen überwältigt
- A.T.

- vor 12 Stunden
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Ben Holmes lieferte eine spektakuläre Quarterback-Leistung ab, als die Vienna Vikings die Panthers Wrocław in der AFLE Gold Bowl dominierten. Mit 331 Passing Yards, sechs Touchdowns und einem nahezu perfekten Passer Rating war Holmes die treibende Kraft hinter Wiens Championship-Auftritt – und nach dem Schlusspfiff überwältigten ihn die Emotionen.
QB Ben Holmes kontrolliert die AFLE Gold Bowl
Bereits beim ersten Drive zeigte Holmes die vollständige Kontrolle über die Offense der Vikings. Wien attackierte von Beginn an über das Passspiel und setzte die Defense der Panthers mit präzisen Würfen und einem explosiven Angriffsspiel permanent unter Druck.
Auf die Frage, wie er sich nach dem Gewinn der Gold Bowl fühle, zeigte sich Holmes sichtlich emotional:
„Ein bisschen emotional, aber das ist okay, oder? Vor allem, wenn man eine Championship gewinnt und das auf diese Art und Weise tut.“
Er fügte hinzu:
„Genau das wollten wir machen. Wir wollten rausgehen und einfach dominieren – und das haben wir über alle vier Quarter hinweg getan.“
Holmes brachte 14 von 18 Pässen für 331 Yards und sechs Touchdowns an den Mann und kam dabei auf eine bemerkenswerte Completion Rate von 77,78 Prozent, 18,39 Yards pro Passversuch und ein Passer Rating von 158,3. Er warf keine Interception und wurde lediglich einmal gesackt. Das unterstreicht, wie effizient Wien seinen Quarterback schützte und den offensiven Gameplan umsetzte.
Das Ergebnis war eine überwältigende frühe Führung. Wien erzielte im ersten Quarter drei Touchdowns und legte im zweiten Quarter weitere 27 Punkte nach. Zur Halbzeit führten die Vikings damit bereits mit 48:5.

Das Passspiel der Vikings brannte
Holmes verteilte den Ball äußerst effektiv und machte den Angriff der Vikings dadurch extrem schwer zu verteidigen.
Yannick Mayr war dabei eine der größten Deep-Threat-Waffen. Er fing drei Pässe für 117 Yards und einen Touchdown, darunter ein spektakulärer 58-Yard-Touchdown.
Auch Darrell Stewart Jr. war in der Red Zone enorm wichtig. Er fing drei Pässe für 82 Yards und drei Touchdowns, wobei sein längster Catch über 48 Yards ging.
Florian Bierbaumer erwies sich als weiterer zuverlässiger Anspielpunkt. Er kam auf sechs Receptions für 65 Yards und zwei Touchdowns.
Auch Noah Touré steuerte zwei Receptions für 66 Yards bei, darunter einen 49-Yard-Catch.
Die Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie breit Holmes das Football verteilte: Gleich fünf Receiver der Vikings lieferten nennenswerte Beiträge und machten das Passspiel der Vikings damit kaum ausrechenbar.

QB Ben Holmes liefert ab, wenn die Lichter am hellsten leuchten
Die Panthers hatten Wien in der Regular Season besiegt – doch die Gold Bowl erzählte eine völlig andere Geschichte.
Holmes antwortete auf der größten Bühne mit einer der effizientesten Quarterback-Leistungen der gesamten AFLE-Saison.
Sechs Touchdown-Pässe, 331 Yards, keine Interception und ein Passer Rating von 158,3 machten Holmes zum klaren offensiven Mittelpunkt von Wiens Championship-Triumph.
Seine Leistung führte die Vikings nicht nur zum Gold Bowl-Titel, sondern bildete zugleich den perfekten Höhepunkt für einen Quarterback, der das Championship Game vollständig an sich riss.
A.T.
(Quelle: AFLE)





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