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Die Spielpläne aller heimischen Tackle-Football-Ligen der Herren stehen auch heuer wieder bereits vor Weihnachten zur Verfügung. Für den Großteil der Spiele sind die Kickoff-Zeiten bereits fixiert. Kleine Änderungen können dabei noch bis Samstag, 28.02.2026 eingarbeitet werden.

Insgesamt nehmen 2026 in vier Ligen 36 Teams am Ligabetrieb teil.

Saisonstart ist am Wochenende vom 28. & 29.03.2026.



Austrian Football League: 8 Teams

In der Austrian Football League werden durch den Einstieg der Speedfit Vienna Knights und den Fehervar Enthroners 2026 acht Teams am Spielbetrieb teilnehmen. Eröffnet wird die AFL26 mit dem Wiener Derby zwischen den Danube Dragons und den AFC Vienna Vikings am Samstag, 28.03.20 - 14:00 Kickoff (Donaufeld). In ihrem ersten AFL-Spiel treffen die Speedfit Vienna Knights auswärts auf die Swarco Raiders Tirol, die Fehervar Enthroners treten auswärts gegen die Salzburg Ducks an. Abgeschlossen wird die erste Runde mit dem Duell Prague Black Panthers vs. Graz Giants.

In der AFL stehen auch heuer zehn Regular Season Games auf dem Programm.

Ein Comeback im Jahr 2026 feiert die Wildcard-Round:

Nach der Regular Season treffen die Teams auf den Plätzen 3 bis 6 aufeinander und spielen um den Einzug in’s Semifinale, die Plätze 1 und 2 nach der Regular Season sind für dieses gesetzt. Das Finale der AFL26, die Austrian Bowl, findet am Samstag, 25.07.2026 statt.


Die Teams der AFL26 (in alphabetischer Reihenfolge):

  • AFC Vienna Vikings,

  • Danube Dragons,

  • Fehervar Enthroners,

  • Graz Giants,

  • Prague Black Panthers,

  • Salzburg Ducks,

  • Speedfit Vienna Knights,

  • Swarco Raiders Tirol



AFL26 - Division 1: 8 Teams


An der Division 1 werden 2026 anstelle von zehn Teams nun acht Teams teilnehmen. Nicht mehr mit dabei sind die Styrian Reavers und die Cineplexx Blue Devils, außerdem steigen die Speedfit Vienna Knights in die AFL auf. Aus der Division 2 steigen die Erste Energie Huskies Wels durch den Sieg in der Iron Bowl auf. Bestehen bleibt das Modell mit der Wildcard-Round, es folgen die Playoffs sowie die Silver Bowl am Wochenende des 18./19.07.2026.


Die Teams der Division 1 2026:

  • AFC Vienna Vikings Division Team,

  • Carinthian Lions,

  • Erste Energie Huskies Wels,

  • Fehervar Enthroners Future Team,

  • Generali Invaders St. Pölten,

  • PROVENTOR Styrian Bears,

  • Rangers Mödling,

  • Red Tigers



Ergänzend kurz zusammengefasst:

AFL26 - Division 2: 10 Teams

Zehn statt zuletzt zwölf Teams treten 2026 in der Division 2 an – jedoch nach wie vor in zwei Conferences. Als Aufsteiger aus der Division 3 – dank ihres Sieges in der Challenge Bowl – kommen die Mostviertel Bastards neu dazu, außerdem sind in der Division 2 nun die Cineplexx Blue Devils und die Styrian Reavers (zuletzt Div. 1) vertreten. Neben den Erste Energie Huskies Wels (Aufstieg in die Div. 1) sind die Weinviertel Spartans, die Carnuntum Legionaries und die Upper Styrian Rhinos nicht mehr mit dabei, sie treten allesamt 2026 in der Division 3 an. Eine Pause vom Spielbetrieb legen die Telfs Patriots ein, um sich neu zu formieren und in Zukunft stärker zurückkommen zu können.

Wie auch in der Season 2025 wird es auch 2026 ein Semifinale mit Kreuzspielen zwischen den beiden Conferences geben, die Iron Bowl findet am Wochenende des 18./19.07.2026 statt.


Die Teams der Division 2 2026:

  • AFC Blue Hawks,

  • AFC Grizzlies,

  • Cineplexx Blue Devils,

  • Danube Dragons II,

  • Ebenfurth Mustangs,

  • Mostviertel Bastards,

  • Schwaz Hammers,

  • Steelsharks Traun,

  • Styrian Reavers,

  • UAFC Monobunt Gladiators Ried


AFL26 - Division 3: 10 Teams

Aufgestockt wird die Division 3, statt zuletzt neun Teams nehmen 2026 zehn Teams am Spielbetrieb teil. Aus der Division 2 kommen die Weinviertel Spartans, die Carnuntum Legionaries und die Upper Styrian Rhinos, außerdem ist mit den Pinzgau Silverbacks ein gänzlich neues Team mit dabei! Aufgestiegen in die Division 2 sind die Mostviertel Bastards, die Swarco Raiders Tirol II ziehen sich hingegen vom Spielbetrieb in der Division 3 zurück.

Nach den Semifinali am 4./5.07.2026 steigt auch in der Division 3 mit der Challenge Bowl am 18./19.07.2026 der Saisonabschluss.


Die Teams der Division 3 2026:

  • BlackValley Wild,

  • Carnuntum Legionaries,

  • Gmunden Rams,

  • Goldwörth Raccoons,

  • Pinzau Silverbacks,

  • Predators Steyr,

  • SG Styrian Hurricanes/Murtal Bulls,

  • Upper Styrian Rhinos,

  • Weinviertel Spartans,

  • Woodquarter Wolves


A.T.

(Quelle: Presseaussendung des AFBÖ)

 
 
 

Meinung | RP Düsseldorf - In Europas Football bewegt sich was: endlich Neuigkeiten, endlich etwas Handfestes – oder doch nicht? Die vermeintliche Transparenz beider Ligen lässt nach wie vor sehr zu wünschen übrig. Das ist ermüdend.



Mit großem Tamtam hat die European League of Football (ELF) am diese Woche verkündet, dass die Raiders Tirol und Frankfurt Galaxy 2026 dabei sein werden. Endlich also mal echte Neuigkeiten, ein wenig Klarheit. Vermeintlich. Denn gleichzeitig stellt sich die Frage: Ist das überhaupt eine Nachricht wert?

Nichts gegen die Raiders oder Galaxy an dieser Stelle. Aber bei beiden war es klar, dass sie kommende Saison in der ELF spielen werden. Tirol war sogar eigens aus der European Football Alliance (EFA) ausgetreten, um aufgrund bestehender Verträge in der ELF zu bleiben. Nun sind sie wieder drin, um von der anscheinenden Wiedervereinigung von EFA und ELF zu profitieren. Aber dass sie da spielen würden, war kein großes Geheimnis. Selbiges gilt für die Frankfurter, die immer Teil der EFA blieben.


Sind sich ELF und EFA nun einig oder nicht?

Es gibt ganz andere Dinge, die man als Footballfan wissen will: Was ist denn jetzt zwischen ELF und EFA? Erst mal trafen sie ja nur eine „Kooperationsvereinbarung“, nichts richtig Handfestes also. Jetzt verschickt aber die ELF über ihren Verteiler Mitteilungen mit EFA-News. Unten als Medienkontakte sind beide wieder getrennt aufgeführt. Ist man sich nun einig, ist alles fix? Was ist nun mit Zeljko Karajica? Spielt die Liga 2026? Und wer macht da mit?

„Die bereits bestätigten Teams der ELF für 2026 bestehen ausnahmslos aus etablierten Organisationen, die finanziell solide aufgestellt und bereits heute voll funktionsfähig sind“,

das verkündeten ELF und EFA am Dienstag. Super. Aber wer ist denn überhaupt bestätigt? Die EFA-Teams, ja. Aber sonst? Was ist mit Köln, Hamburg, den Helvetic Mercenaries und München? Gibt es die noch (vor allem die Ersteren)? Keine Ahnung.

„Derzeit wird der Spielplan für die Saison 2026 finalisiert, der darauf ausgelegt ist, größtmögliche sportliche Ausgeglichenheit zwischen Europas besten Organisationen sicherzustellen“,

heißt es weiter. So, so. Ein Spielplan wird also finalisiert – aber sagen, wer überhaupt mitspielt, kann man nicht? Das versteht doch wirklich niemand mehr.


Die neue American Football League Europe (AFLE) macht es da bisher kaum besser. Vieles bleibt vage. Wenn schon im Januar Tickets verkauft werden sollen, wenn Fans von Rhein Fire schon jetzt Dauerkarten erwerben oder verlängern können, ja dann wird es langsam aber mal Zeit, die W-Fragen zu beantworten: Wer, was, wann, wo?


Auch die AFLE bleibt überwiegend bei Andeutungen

Der Stichtag 1. Januar 2026 aufgrund laufender Verträge mit der ELF war ja noch zu verstehen. Aber der ist ja mittlerweile vollständig über den Haufen geworfen. Und das ist ja positiv, denn normalerweise sollte um diese Jahreszeit zum Beispiel längst ein Spielplan stehen.

Aber nein, es gibt weiter vor allem Andeutungen.

  • Zu einem offenbar sehr bekannten Commissioner.

  • Zu einer Finanzierung über fünf Jahre.

  • Zu neuen Teams aus Monaco und sonst wo.

Und jetzt werden erst mal per Salami-Taktik die Teilnehmer verkündet, die alle eh schon kennen.


Die Offseason bis hierhin war sehr turbulent. Mitunter haben die vielen Wendungen auch unterhalten können, wobei die Unsicherheit stets über allem schwebte. Inzwischen sollten wir aber einfach weit genug sein, dass endlich Klartext gesprochen werden kann. Dass das immer noch nicht passiert und stattdessen Stück für Stück Pseudo-News rausgegeben werden, ist ermüdend – die Fans wurden wirklich lange genug hingehalten.


A.T.

 
 
 

„Brauchen jemanden mit Strahlkraft“


RP - Düsseldorf · Rhein Fires neue Football-Liga will als ihr Gesicht eine „hoch angesehene“ Person vorstellen. Und eine mit einem gewissen Bekanntheitsgrad. Das engt die Liste an Kandidaten ein. Wird es am Ende also der ELF-Gründer? Vieles spricht dafür.

Inhalt des Artikels


Wenige Tage nach der Verkündung ihrer Gründung hat die American Football League Europe (AFLE) Rhein Fire als erstes Team der Liga bestätigt. Die weiteren Teilnehmer sollen bald folgen. Doch es gibt noch eine spannende Personalie, die in der ursprünglichen Mitteilung nur vage angekündigt wurde: den Commissioner.

Und wie er es bei der European League of Football (ELF) war, wird der Commissioner wohl auch in der AFLE der oberste Sportchef der Liga sein und gleichzeitig auch das Gesicht nach außen. Deshalb braucht es hier jemand Bekanntes aus der Football-Welt – und genau so jemanden darf man auch erwarten. Vielleicht sogar wieder Patrick Esume, der die ELF aufgrund „unüberbrückbarer Differenzen“ mit Geschäftsführer Zeljko Karajica verlassen hat? Es gibt durchaus einige Gründe, die dafür sprechen:


  1. Esume passt ins Profil

Die AFLE kündigte ihren Commissioner im Wortlaut so an:

„Ein hoch angesehener europäischer Commissioner bereitet sich ebenfalls auf sein Amt vor, wodurch die Führung weiter gestärkt wird und sichergestellt ist, dass die AFLE ihre erste Saison auf einer soliden, vertrauenswürdigen Grundlage beginnt.“

Schon vor Wochen hatte zudem Fires Geschäftsführer Daniel Thywissen zu einem Commissioner der neuen Liga gesagt:

„So eine Liga braucht ein Gesicht. Wir brauchen jemanden mit einer gewissen Strahlkraft, auch über die Grenzen der aktuellen Footballfans hinaus.“

Das alles verkörpert Esume wie kaum sonst jemand im europäischen Football und insbesondere im deutschsprachigen Raum, wo die AFLE nun mal auch maßgeblich beheimatet ist. Wozu der nächste Punkt passt:


  1. Das AFLE-Büro ist in Hamburg

Patrick Esume ist Hamburger durch und durch. Die sportliche Leitung der ELF war sicher auch deshalb in der Hansestadt ansässig. Und das Ligabüro der AFLE ist es ebenfalls, wie durch die Pressemitteilung bekannt ist. Das muss nichts mit Esume zu tun haben (siehe nächster Punkt), aber es würde passen.


  1. Esumes ehemalige Kollegen sind teilweise schon da

Als Esume seinen ELF-Rückzug verkündete, tauchten in der Mitteilung zwei weitere Namen auf: Andreas Nommensen (Director of Sports) und Frank Wendorf (Head of Operations), die ebenfalls zurücktraten.

„Damit tritt die gesamte sportliche und operative Leitung der ELF zurück“,

hieß es an der Stelle.

Nun hat die AFLE Frank Wendorf als Leiter des Liga-Hauptquartiers bekannt gegeben.

„Ein Großteil seines ehemaligen Teams hat sich ihm angeschlossen“,

schrieb sie zudem. Klar, Esume und Nommensen schließt das nicht ein, aber ein Teil der alten Band ist eben schon wieder zusammen.

Zudem hatte Esume, als sein Rückzug aus der ELF bekannt wurde, ein Video bei Instagram veröffentlicht, in dem er sich noch einmal erklärte – und einigen Leuten dankte. Sie ahnen schon, wem unter anderem:

„Danke auch noch mal an Frank Wendorf explizit, den ich schon seit seiner Kindheit kenne, und an meinen besten Freund Andreas Nommensen, ihr kennt ihn unter dem Namen „Nommi“, der mir immer als Sportdirektor – schon in meiner Coaching-Zeit – zur Seite stand.“

  1. Esume war nie Teil der ELF-Kritik

Die kritischen Äußerungen der Teams und deren Verantwortlichen gegenüber der ELF richteten sich stets an die geschäftliche Leitung – also Karajica – und nie gegen die sportliche Führung um Esume. Letzterer wurde sogar immer wieder explizit gelobt für sein Engagement, auch ungefragt und auch von Spielern.



Stellvertretend hierfür steht eine Aussage von Martin Wagner via X, Gesellschafter von Rhein Fire und öffentlich ein scharfer Kritiker der ELF, nach Esumes Rücktrittsankündigung:

„Ein verständlicher Schritt, den ich Esume schon vor über einem Jahr empfohlen habe. Der Traum von Esume, der Football immer gefördert hat, wurde leider durch einen falschen Partner sabotiert. Esume und dem Hamburger Office sind wir zum Dank verpflichtet! Dort sitzen die Footballer!“

  1. Vielleicht ist Esume noch nicht fertig

Die ELF gründete Esume ja nicht aus einer Laune heraus. Er betonte immer wieder seine Vision einer professionellen europäischen Liga. Nun mündete der erste Versuch in einem unrühmlichen Zerwürfnis, was – zumindest in der öffentlichen Darstellung – aber weniger mit ihm selbst zu tun hatte. Ja, es gab sportliche Probleme wie die Unausgeglichenheit der Teams, aber zerbrochen ist die ELF nicht daran.

Es wäre also keine weit hergeholte Annahme, dass Esume weiterhin an seine Vision glaubt, in der AFLE ein besseres Geschäftsmodell sieht und Interesse daran hat, diese neue Liga mitzugestalten. Gleichzeitig – so ehrlich muss man sein – kann das aber auch ein Argument dagegen sein: Noch so ein Projekt starten und sich vielleicht wieder die Finger verbrennen? Das will wohl überlegt sein.


  1. Die AFLE wartet mit der Verkündung

Warum kündigt die AFLE einen prominenten Commissioner nur vage an und verkündet nicht direkt seinen Namen? Das wäre doch öffentlichkeitsiwrksam gewesen. Zwei Gründe sind denkbar: Die AFLE will einen besonderen Rahmen dafür schaffen und spart es sich auf. Oder die Person kann aus vertraglichen Gründen noch nicht genannt werden. Vielleicht ist Esume schlicht noch bis Jahresende an die ELF gebunden – wie die Teams ja auch. Aus demselben Grund wollte die AFLE ursprünglich vor Januar nichts offizielles verkünden, doch aktuelle Entwicklungen machten es nötig und möglich.

Esume kündigte jedenfalls im Juli seinen Rücktritt aus der ELF an und werde

„bis zum Finale der ELF am 7. September 2025 aber weiterhin als Commissioner zur Verfügung stehen“.

Dass er danach nicht mehr zur Verfügung stand, heißt ja nicht unbedingt, dass es keine Verträge mehr gibt. Vielleicht kann es halt erst im Januar offiziell werden.


Mehr als reine Spekulation ist das im Moment nicht. Aber wenn die AFLE nicht mindestens einmal angerufen hat, um nachzufragen, wäre das schon sehr überraschend.


A.T.

11.12.2025

 
 
 
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