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Nach zwei eindrucksvollen Auftaktsiegen geht es für die U18 der AFC Vienna Vikings am Samstag, 11.10.2025, auswärts in Mödling gegen die AFC Rangers Mödling, eine Spielgemeinschaft aus den Vienna Knights und Rangers, weiter.

Mit einem Gesamtpunktestand von 118:7 aus den ersten beiden Partien haben die jungen Vikinger eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch heuer wieder zu den Topfavoriten der Liga zählen.



Nach dem dominanten 62:7-Erfolg über die Graz Giants zum Saisonstart folgte zuletzt ein klarer 56:0-Heimsieg gegen die St. Pölten Invaders. Head Coach Benjamin Sobotka zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Entwicklung seines Teams:

„Es war der nächste Schritt in die richtige Richtung für unser U18-Team. Wieder ein sehr dominanter Win auf allen Seiten des Balls – wir haben genau das gemacht, was wir machen wollten. Natürlich ist noch viel Luft nach oben, aber das ist im Football immer so.“

Die Offense rund um Quarterback Kilian Zivko, Receiver Max Fellner und Running Back Tobias Reisenbichler – alle frischgebackene U19-Europameister – zeigte sich bisher in Topform und punktete fast nach Belieben. Doch auch die Defense überzeugte mit Stabilität und Disziplin: in zwei Spielen ließ sie nur einen einzigen Score zu.

Das Ziel für dieses Spiel ist klar: den dritten Sieg in Folge und damit die Tabellenführung weiter festigen.

Hardfacts

⚡ AFL U18 - Conference B - Week 3

🏈 #3 Rangers Mödling U18 (1-1) vs.

🏈 #1 AFC Vienna Vikings U18 (2-0)

📆 Samstag, 11.05.2025

🕞 15:30 Kickoff

📌 Stadion Mödling, Duursmagasse 13

🎫 Tickets: Tageskasse

📺 Livestream: NEIN

📲 Livebericht, Play by Play: NEIN


Alfred Tkaczuk

 
 
 

Nach 40 Jahren hat Michael Holub seinen Vorstandsposten bei den AFC Vienna Vikings zurück gelegt. Den meisten wird „The Voice“ als Stadionsprecher und Teil der Vienna Vikings NOISEGANG bekannt sein, seine Verdienste gehen aber weit über das Mikrofon hinaus.


Seit der Gründung der Vienna Vikings hat es bislang nur drei Präsidenten gegeben. Thomas Aichmair (Mitte), Michael Holub (Links) und Karl Wurm (Rechts).
Seit der Gründung der Vienna Vikings hat es bislang nur drei Präsidenten gegeben. Thomas Aichmair (Mitte), Michael Holub (Links) und Karl Wurm (Rechts).

Ohne Michael „Michi“ Holub würde es die heutigen AFC Vienna Vikings - und somit auch die ELF/EFA Vienna Vikings - wahrscheinlich gar nicht mehr geben. Denn, die Wenigsten wissen das, in den 1980er Jahren war er es, der die damaligen Vienna Vikings als „One Man Show“ am Leben erhalten hat. Von der Organisation der Spiele, der Mitgliederverwaltung, den Kontakt zum AFBÖ - alles lief in dieser Zeit ausschließlich über ihn.

Michael Holub war 1987 bis 1998 Center bei den Vienna Vikings
Michael Holub war 1987 bis 1998 Center bei den Vienna Vikings

Dass er zusätzlich als Center bei den Vikings und im Österreichischen Nationalteam, viele Jahre lang sehr erfolgreich gespielt hat, sei nur der Ordnung halber erwähnt.

Irgendwann im Jahre 1989 „fand“ er Karl Wurm und übergab ihm die Agenden des Vereins. Er verblieb aber als Vize Präsident im Vorstand der Vereins und startete als Platzsprecher bei den Heimspielen der Vikinger eine zweite Karriere.


Die Vienna Vikings NOISEGANG, Michi "The Voice" Holub und DJ Frozen Fritz (Bayer)
Die Vienna Vikings NOISEGANG, Michi "The Voice" Holub und DJ Frozen Fritz (Bayer)

Nun, nach 40 Jahren Vienna Vikings, hat Michael seinen Vorstandsposten zurück gelegt.

Seine unglaublichen Verdienste um den Verein hier aufzuzählen würde den vorhandenen Rahmen bei Weitem sprengen.

So bleibt es bei einem riesengroßen „Dankeschön“ für die vergangenen vier Jahrzehnte; verbunden mit dem Wunsch für: Gesundheit, Glück und Gelassenheit!

Auch die Fanbase Vienna Vikings ALL IN schließt sich hier sehr gerne an!


Alfred Tkaczuk (Quellen: AFC Vienna Vikings, AFBÖ)


 
 
 

Düsseldorf - Rheinische Post:

Der Machtkampf der zwei europäischen Footballligen nimmt in diesen Tagen für alle sichtbar konkrete Formen an. Nachdem sich im September die Franchises der European Football Alliance (EFA) offiziell von der European League of Football (ELF) losgesagt hatten, teilte die EFA zu Beginn dieser Woche mit, dass zehn Franchises eine ganz eigene Liga vorantreiben würden und sich aus ihrer Sicht rechtlich unabhängig von der Liga gemacht hätten.

Am Mittwoch nun legte die EFA nach: Per Pressemitteilung verkündete der Klub-Zusammenschluss um den zweimaligen ELF Champion Rhein Fire, dass quasi alle Schiedsrichter, die zuletzt Partien der ELF geleitet hatten, sich zur EFA und deren künftiger Liga hingewandt haben. Die Rede ist von rund 100 Unparteiischen.

„Die Schiedsrichter betonten, dass ihre Entscheidung auf Bedenken fußt, was finanzielle und organisatorische Punkte in der ELF anbelangt“,

heißt es in der Mitteilung.

Ihr Wechsel, so werden die Unparteiischen über die EFA-Kommunikation wiedergegeben, habe dagegen überhaupt nichts mit der guten sportlichen Qualität und der guten Arbeit des ELF-Commissioners und seinem Team zu tun. Heißt im Klartext: Mit dem Arbeitsbereich von Patrick Esume war man einverstanden, mit dem von ELF-CEO Zeljko Karajica nicht.

Malte Scholz, Head of Officiating verlässt mit der Mehrzahl der Schiedsrichter die ELF
Malte Scholz, Head of Officiating verlässt mit der Mehrzahl der Schiedsrichter die ELF

ELF-CEO Zeljko Karajica bleibt der Knackpunkt

Das passt zu 100 Prozent dazu, wie auch die EFA-Franchises selbst in den vergangenen Wochen und Monaten ihre Kritik an der ELF geäußert hatten. Zum Schluss war seitens der EFA-Mitglieder ein Verbleib in der ELF explizit mit dem Verweis auf die Zusammenarbeit mit Karajica ausgeschlossen worden.

Am Montag war ebenfalls bekannt geworden, dass die Raiders Tirol zum jetzigen Zeitpunkt nicht Teil der künftigen EFA-Liga sind. Auf Anfrage der österreichischen Presseagentur APA nannte Tirols Klubmanager Markus Wieser die Vertragssituation mit der ELF als Grund:

„Diesen haben wir aktuell noch nicht aufgekündigt. Es ist noch nichts entschieden.“

Die ELF ihrerseits hatte ebenfalls Anfang September mitgeteilt, man bereitet die Saison 2026 vor. Die Liga hatte in dem Zusammenhang von elf Franchises gesprochen, die man unter Vertrag habe. Nun steht man offenbar aber ohne Schiedsrichter da.


Die Pressemitteilung der EFA

Die besten Mannschaften. | Die besten Schiedsrichter. | Eine Allianz.

Die European Football Alliance(EFA) gibt heute bekannt, dass fast alle Schiedsrichter, die in der vergangenen Saison in der European League of Football (ELF) im Einsatz waren, sich bereit erklärt haben, für die EFA zu pfeifen. Damit wird ein Höchstmaß an Professionalität und Glaubwürdigkeit auf dem Spielfeld gewährleistet, wenn die Liga 2026 ihren Spielbetrieb aufnimmt. Indem sie sich an die EFA halten, bekräftigen rund 100 der erfahrensten Offiziellen Europas dieselben Werte, die die Teams vereinen: Transparenz, Nachhaltigkeit und das langfristige Wachstum des American Football in ganz Europa.

Die Fans können sicher sein, dass in der nächsten Saison Football auf höchstem professionellem Niveau gespielt wird. Es besteht eine Nachfrage nach diesem Sport in Europa, und jetzt schließen sich die besten Schiedsrichter des Kontinents mit den besten Teams zusammen, um ein professionelles Produkt abzuliefern, auf das unsere Fans stolz sein werden.

Die Schiedsrichter betonten, ihre Entscheidung spiegele Bedenken hinsichtlich der Finanz- und Managementpraktiken der ELF wider, nicht die gute Qualität des Sports und die gute operative Zusammenarbeit mit dem Commissioner und seinem Team. Durch die Zusammenarbeit mit der EFA stellen sie sicher, dass die wettbewerbsintensivsten Spiele in Europa in einer auf Stabilität und Wachstum ausgerichteten Liga nach den höchsten Standards geleitet werden.

Mit den unter der Flagge der EFA vereinten Teams und Schiedsrichtern können Fans in ganz Europa sicher sein, dass Profifootball auch 2026 und darüber hinaus auf höchstem Niveau gespielt wird.


Alfred Tkaczuk

(Quelle: Rheinische Post)

 
 
 
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