Rhein Fire (AFLE): Ist der Kader von Fire bereit für die ungeschlagenen Vikings?
- A.T.

- vor 3 Tagen
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Seit dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams in Woche 3 der Premierensaison der AFLE hat sich bei Rhein Fire einiges verändert. Doch ist der Kader inzwischen stark genug, um die weiterhin ungeschlagenen Vienna Vikings ernsthaft herauszufordern?
Die größten Herausforderungen
Nur wenige Duelle in der AFLE sorgen für so viel Vorfreude wie das Aufeinandertreffen der Vienna Vikings und Rhein Fire. Seit dem ersten Duell hat sich Rhein Fire zu einer völlig anderen Football-Mannschaft entwickelt. Was damals noch wie ein Team auf der Suche nach seiner Identität wirkte, hat sich inzwischen zu einem der komplettesten Kader der AFLE entwickelt.
Nach dem dominanten Sieg in Woche 8 gegen die Panthers Wroclaw empfängt Rhein Fire nun die Vienna Vikings mit großem Selbstvertrauen und der Überzeugung, dem Tabellenführer die erste Niederlage der Saison zufügen zu können.
Im Mittelpunkt des Erfolgs der Vienna Vikings steht weiterhin Quarterback Ben Holmes. Der Routinier dirigiert eine der effizientesten Offenses der Liga, trifft schnelle Entscheidungen, verteilt den Ball auf zahlreiche Playmaker und bringt seine Mannschaft nur selten in schwierige Situationen. Die Vikings überzeugen die gesamte Saison über mit einer ausgewogenen Offense, die ein explosives Passspiel mit einer Defense kombiniert, die immer wieder wichtige Stopps erzielt.
Die entscheidende Frage vor diesem Wochenende lautet daher:
Ist der Kader von Rhein Fire inzwischen komplett genug, um ein Team wie die Vienna Vikings zu schlagen?
Denn für Fire wird es nicht ausreichen, lediglich Ben Holmes unter Druck zu setzen. Ebenso wichtig wird es sein, das Laufspiel zu etablieren und die Uhr zu kontrollieren, damit die Offense der Vienna Vikings möglichst lange an der Seitenlinie bleibt. Die Ballbesitzzeit könnte sich als einer der entscheidenden Faktoren in diesem physischen und hart umkämpften Spiel erweisen.
Das Monster im Backfield von Rhein Fire
Wenn es einen Spieler gibt, den Quarterback Ben Holmes bei jedem Snap im Blick haben muss, dann ist es Nazir Streater. Der Defensive Back von Rhein Fire hat sich als bester Ballhawk der AFLE etabliert.
In Woche 8 gelangen Streater gegen die Panthers Wroclaw erneut zwei Interceptions – bereits seine zweite Partie mit mehreren Interceptions innerhalb der vergangenen drei Spiele. Mit insgesamt vier Interceptions in diesem Zeitraum führt er die Liga an und zählt zu den gefährlichsten Defensivspielern der AFLE.
Gegen die Panthers machte Streater sofort auf sich aufmerksam. Bereits den vierten Passversuch von Jameson Wang fing er ab – genau jene spielverändernde Aktion, die Meisterschaftskandidaten in der Defense immer wieder auszeichnet.
Sein Selbstvertrauen steht stellvertretend für die gesamte Defense von Rhein Fire.
„Wir sind nicht hierhergekommen, um herumzuspielen.“
So lautete Streaters Botschaft nach dem Sieg über Wroclaw. Mit Blick auf das Duell gegen die Vienna Vikings änderte sich seine Einstellung nicht:
„Wir machen uns keine Gedanken darüber, wer gegen uns antritt. Jede Woche geht es für uns nur um uns selbst.“
Diese Aussagen spiegeln die Mentalität wider, die Rhein Fire in der zweiten Saisonhälfte entwickelt hat.
Die Panthers Wroclaw gingen als eines der explosivsten Offensivteams der AFLE in Woche 8 – doch Rhein Fire ließ sie wie eine gewöhnliche Mannschaft aussehen.
Die Kadertiefe macht inzwischen den Unterschied
Die Defense von Rhein Fire spielt diszipliniert und physisch. Die Secondary nimmt gegnerischen Quarterbacks konsequent die Passfenster, die Front Seven kontrolliert die Line of Scrimmage und jeder Ballgewinn verschiebt das Momentum weiter zugunsten von Fire.
Defensiv verfügt Rhein Fire mittlerweile über eine der dominierendsten Secondaries der AFLE, die einige der explosivsten Offenses der Liga regelmäßig aus dem Spiel genommen hat.
Auf der anderen Seite des Balls kann Quarterback Kenji Bahar auf zahlreiche Waffen zurückgreifen. Mit Playmakern wie Jonathan Scott, Joshua Scott, Kaylon Geiger, Harlan Kwofie und weiteren Spielern, die sowohl durch die Luft als auch am Boden jederzeit spielentscheidende Akzente setzen können, ist Rhein Fire längst nicht mehr von einzelnen Leistungsträgern abhängig.
Genau diese Kadertiefe macht inzwischen den Unterschied.
Rhein Fire kann
Spiele über die Defense gewinnen,
den Gegner mit einem starken Laufspiel kontrollieren oder
mit einer der tiefsten Gruppen offensiver Playmaker der AFLE jederzeit schnell punkten.
Wenn es ein Team gibt, das die ungeschlagenen Vienna Vikings ernsthaft herausfordern kann, dann ist es Rhein Fire.
A.T.
(Quelle: AFLE)








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