top of page

EFA: Stellungnahme von Markus Kuhn, Präsident der European Football Alliance

Autorenbild: A.T.
A.T.
vor 15 Stunden
1 Min. Lesezeit

Die European Football Alliance (EFA) hat die heutige Ankündigung bezüglich der Absicht der Nordic Storm, für die Saison 2027 einer anderen Liga beizutreten, zur Kenntnis genommen.

Nordic Storm ist Mitglied der EFA und unterliegt vertraglichen Vereinbarungen, die gleichermaßen für alle EFA-Franchises gelten. Die EFA erwartet, dass diese Vereinbarungen eingehalten werden, und behält sich sämtliche Rechte vor.


Die EFA basiert auf jenem Modell, das die NFL zur stärksten Liga der Welt gemacht hat: unabhängige Teams, jedes mit eigenen Eigentümern und eigenem Kapital, die gemeinsam die Liga aufbauen. Jedes Team trägt sein eigenes Risiko und übernimmt Verantwortung für das Gesamtkonstrukt. Genau das macht eine Liga langfristig erfolgreich.


Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, einen einzelnen Investor in den Mittelpunkt zu stellen. Bei einem solchen Modell sind die Teams Saison für Saison vom Geld dieses Investors abhängig, ohne selbst Risiken zu tragen oder Verantwortung füreinander zu übernehmen. Europa hat bereits erlebt, wohin das führt: Wenn die zentrale Geldquelle versiegt, kommt alles zum Stillstand.


Die EFA setzt sich weiterhin für eine starke und geeinte Zukunft des professionellen American Footballs in Europa ein – getragen von nachhaltigen Strukturen und Vereinbarungen zwischen den Ligen, nicht von öffentlichen Ankündigungen. Für einen solchen Dialog bleiben wir offen.

Unser Fokus liegt weiterhin auf unseren Teams, unseren Spielern, unseren Fans und unseren Partnern sowie auf einer starken Saison 2027, einschließlich unserer Expansion nach London.


A.T.

(Quelle: EFA)

Kommentare


bottom of page