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AFLE26 - Week 12 hatte alles zu bieten, was sich Football-Fans wünschen können

  • Autorenbild: A.T.
    A.T.
  • vor 3 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit
AFLE - 10.08.2026 • 16:03
AFLE - 10.08.2026 • 16:03

Drei Spiele mit nur einem Score Unterschied, drei Partien, die erst in den letzten Minuten des vierten Viertels entschieden wurden, zerstörte Playoff-Hoffnungen und gebrochene Single-Game-Rekorde. Woche 12 der ersten AFLE-Saison hatte einfach alles zu bieten.


Warriors kämpfen sich zum Sieg, Lights scheitern knapp

Die London Warriors brauchten ein Comeback – und sie bekamen es. Die Paris Lights gingen früh mit zwei Touchdowns in Führung und verteidigten während des gesamten Spiels hart, doch das Laufspiel der Warriors zermürbte die Lights, während die Pass-Offense der Londoner genau dann ihren Rhythmus fand, als es darauf ankam. Zwei Interceptions von Lights-Quarterback Evan Hillock im vierten Viertel erwiesen sich als fatal. Defensive Back Stef Atidzah trug eine davon zum Pick Six zurück und besiegelte damit den 34:26-Sieg. Defensive End Jezreel Agu war mit drei Sacks und fünf Tackles for Loss der herausragende Akteur. Paris, das über das gesamte Spiel hinweg auf gerade einmal 20 Rushing Yards kam, muss seine Playoff-Hoffnungen damit praktisch begraben. Londons Playoff-Platz ist nun sicher, lediglich die genaue Setzliste steht noch nicht fest.


Panthers gelingt das Comeback der Saison

Die Vienna Vikings wirkten nach dem ersten Viertel unbezwingbar. Sie führten mit zwei Scores und spielten wie das dominante Team, das sie die gesamte Saison über gewesen waren. Doch die Panthers Wroclaw hatten andere Pläne. Aus einem Acht-Punkte-Rückstand zur Halbzeit machten die Panthers in der zweiten Hälfte eine Football-Meisterleistung. Das Passspiel der Panthers war dabei der entscheidende Faktor und brachte 294 Receiving Yards, während die Defense Turnovers erzwingte, Drives stoppte und eine Interception fing, um die Vikings auf Distanz zu halten. Das Endergebnis von 34:31 beendete die Ungeschlagenen-Serie der Vienna Vikings und bedeutet gleichzeitig, dass erstmals in dieser Saison kein Team der AFLE mehr ungeschlagen ist. Für die Panthers war dieser Sieg mehr als nur ein Erfolg. Wer daran gezweifelt hatte, ob Wroclaw gegen die Besten der Liga bestehen kann, hat nun seine Antwort erhalten. Diese Leistung wird vermutlich als die größte in der bisherigen Geschichte des Franchise eingehen.


Bachmeier kommt, Rekorde fallen in einem Instant Classic

Wenn das Spiel der Panthers das Spiel der Saison war, dann lieferten sich die Alpine Rams und die Firenze Red Lions ein enges Rennen darum. Der neue Rams-Quarterback Hank Bachmeier gab einen Einstand nach Maß. Er brachte rund 80 Prozent seiner Pässe an, erzielte mehr als 550 Passing Yards, fünf Touchdowns und ein perfektes Passer Rating von 158,3. Gleichzeitig brach er den bisherigen Rekord von Jakeb Sullivan für Passing Yards in einem einzelnen Spiel. Kevin Kaya war mit mehr als 200 Receiving Yards und vier Touchdowns sein wichtigster Zielspieler. Firenze antwortete durch Eystin Salum und Mali Harris-Strayhorn, konnte jedoch nicht Schritt halten. Die Red Lions hatten bei ihrem letzten Drive noch eine Chance, die Partie in die Overtime zu schicken. Doch eine Strafe machte einen vermeintlichen Touchdown zunichte, ehe ein geblockter Field-Goal-Versuch das Spiel endgültig beendete. Die insgesamt fast 1.200 Yards produzierten Statistiken, die in jeder Liga der Welt für Aufsehen sorgen würden. Dieses Spiel wird noch lange in Erinnerung bleiben – nicht nur bei denjenigen, die im Stadion dabei waren, sondern auch bei allen, die es zu Hause auf ihren Bildschirmen verfolgt haben.


Die erste AFLE-Saison hat sich das Beste für den Schluss aufgehoben

Rekorde gebrochen, Comebacks vollendet, Kritiker zum Schweigen gebracht. Zwei Regular-Season-Wochen stehen noch aus, doch die vier Playoff-Teams stehen fest: die London Warriors, Vienna Vikings, Panthers Wroclaw und Rhein Fire. Die Fire haben bereits den Titel in der North/West Conference gewonnen und sich damit ein Heimrecht im Halbfinale gesichert. Für die anderen drei Teams müssen die exakten Setzplätze noch bestimmt werden und werden in den kommenden Wochen ausgespielt. Niemand weiß, wie diese erste Saison enden wird. Und genau so sollte es sein.



A.T. (Quelle: AFLE)

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