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AFLE26: Top-Homegrowns der Week 10

  • Autorenbild: A.T.
    A.T.
  • vor 2 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit
AFLE - 28.07.2026 • 14:50 Uhr
AFLE - 28.07.2026 • 14:50 Uhr

Die 10. Woche bot erneut eine starke Bühne für europäische Talente in der AFLE. Vom französischen Running Back, der in Polen auf sich aufmerksam machte, bis zum Wiener Quarterback, der seine Chance eindrucksvoll nutzte – Homegrown-Spieler prägten das Wochenende mit herausragenden Leistungen.


Vom ersten Snap an wie zuhause

Nico Hrouda erhielt gegen die Firenze Red Lions seine Chance als Starting Quarterback – und nutzte sie eindrucksvoll. Der 23-Jährige spielte mit bemerkenswerter Ruhe und großem Selbstvertrauen. Am Ende standen 216 Total Yards, zwei Touchdowns und ein Passer Rating von 127,4 zu Buche.

Von Nervosität war nichts zu erkennen. Hrouda führte die Offense der Vienna Vikings so souverän, als würde er diese Rolle bereits seit Jahren ausfüllen, und hatte großen Anteil am überzeugenden Sieg seines Teams.



Explosiv, wendig und zurück in der Endzone

Johannes Schütz nutzt seine Chancen weiterhin konsequent. Der Running Back der Vienna Vikings lebt von seiner Explosivität und Beweglichkeit – Eigenschaften, die er gegen die Firenze Red Lions erneut eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Mit 86 Rushing Yards, zwei Touchdowns und einem Durchschnitt von 9,56 Yards pro Lauf gehörte Schütz zu den auffälligsten Spielern der Begegnung. Der Running Back hat ein Gespür dafür, in entscheidenden Momenten zur Stelle zu sein – und Woche 10 bildete dabei keine Ausnahme.



Ein Blitzstart, der immer schneller wird

Lucas Davoine hat seit seinem Wechsel zu den Alpine Rams sofort Eindruck hinterlassen und in seinen ersten drei Spielen bereits 265 Total Yards erzielt. Der 25-jährige französische Running Back ist weit mehr als ein klassischer Ballträger – seine Qualitäten als Passempfänger machen ihn in mehreren Phasen des Offensivspiels zu einer echten Waffe.

Gegen die Panthers Wroclaw kam er auf 90 Total Yards und zwei Touchdowns. Mit seinen beiden Scores in der ersten Halbzeit hielt er die Partie für die Rams lange offen. Wie sein Team fand jedoch auch Davoine nach den Anpassungen der Panthers in der zweiten Hälfte keine Antwort mehr. Dennoch zeigte seine Leistung unter schwierigen Auswärtsbedingungen eindrucksvoll, warum die Rams ihn verpflichtet haben.



Das Leben der Pariser Offense zur Hölle gemacht

Mit 2,04 Metern Körpergröße ist Aaron Große Kleimann auf dem Spielfeld kaum zu übersehen – gegen die Paris Lights war er noch schwerer zu stoppen. Der Defensive Lineman der Rhein Fire verbuchte zwei Tackles, 1,5 Sacks sowie ein Tackle for Loss und stellte die Offensive Line der Lights über die gesamte Partie vor enorme Probleme.

Sein permanenter Druck war ein entscheidender Faktor dafür, dass die Paris Lights offensiv lediglich sechs Punkte erzielten. In seiner ersten AFLE-Saison findet Große Kleimann genau zum richtigen Zeitpunkt immer besser in seinen Rhythmus.


Die Highlights von Fire gegen Lights hier ansehen!


Homegrown-Talente auf dem Vormarsch

Vier starke Leistungen, drei Teams und eine klare Botschaft: Die Homegrown-Spieler der AFLE füllen nicht nur die Kader, sondern entscheiden zunehmend Spiele. Da die Playoffs immer näher rücken, dürften genau diese Spieler in den letzten Wochen der Regular Season eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie sich die Endrunde zusammensetzt.



A.T.

(Quelle: AFLE)

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