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AFLE26: Homegrowns der Woche 4

  • Autorenbild: A.T.
    A.T.
  • vor 1 Minute
  • 2 Min. Lesezeit
AFLE - 17.06.2026
AFLE - 17.06.2026

Woche 4 brachte erneut eine Reihe herausragender Leistungen von Europas Homegrown-Talenten. Von einem Tight-End-Duo, das in einem wichtigen Moment über sich hinauswuchs, bis hin zu einem Running Back, der alle daran erinnerte, wie gut er wirklich ist – die einheimischen Spieler hinterließen ligaweit erneut ihre Spuren.


Doppelte Gefahr auf der Tight-End-Position

Als Darrell Stewart Jr. für die Vienna Vikings in Woche 4 ausfiel, stellte sich die Frage, wie die Offense ohne eine ihrer erfahrensten Waffen zurechtkommen würde. Die Antwort kam aus unerwarteter Richtung – oder besser gesagt von gleich zwei Spielern.

Florian Bierbaumer und Bernhard Seikovits sprangen in die Bresche und lieferten gemeinsam eine Leistung ab, die die entstandene Lücke mehr als nur schloss. Zusammen kamen die beiden österreichischen Tight Ends auf über 150 Receiving Yards und vier Receiving Touchdowns – Zahlen, die nicht nur für einen produktiven Nachmittag sprechen, sondern auch die Tiefe und Vielseitigkeit verdeutlichen, die die Vikings in ihrem Kader aufgebaut haben.


Ben Holmes fand seine Tight Ends immer wieder, und sie lieferten bei jeder Gelegenheit ab.
Ben Holmes fand seine Tight Ends immer wieder, und sie lieferten bei jeder Gelegenheit ab.

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Sousa macht das Leben im Backfield zur Hölle

Firenze Red Lions Pass Rusher Quelly Sousa erlebte gegen die London Warriors einen denkwürdigen Tag, auch wenn das Endergebnis nicht zu seinen Gunsten ausfiel.

Der Homegrown-Verteidiger verbuchte 3 Tackles, 2 Sacks und ein Tackle for Loss und sorgte während des gesamten Spiels konstant für Probleme im Backfield der Warriors. Bei einem seiner Sacks erzwang er zusätzlich einen Fumble und zeigte damit, dass sein Einfluss weit über den bloßen Druck auf den Quarterback hinausging.

Die Red Lions konnten diesen Druck zwar nicht in einen Sieg ummünzen, doch Sousas Einsatz und Leistung verdienen zweifellos Anerkennung. Er war den ganzen Nachmittag über kaum zu stoppen.



Brzozowski ist zurück – und besser denn je

Nachdem er Woche 3 verletzungsbedingt verpasst hatte, kehrte Dawid Brzozowski in Woche 4 in die Aufstellung der Panthers Wroclaw zurück und verschwendete keine Zeit damit, alle daran zu erinnern, wozu er fähig ist.

Der polnische Running Back trug den Ball 17-mal für 156 Rushing Yards und erzielte dabei beeindruckende 9,18 Yards pro Lauf gegen die Berlin Thunder.

Wenn ein Spieler seines Kalibers gesund ist und seinen Rhythmus gefunden hat, erreicht die Offense der Panthers ein völlig anderes Niveau. Falls jemand vergessen haben sollte, warum Brzozowski zu den besten Spielern im europäischen Football zählt, hat er diese Zweifel eindrucksvoll ausgeräumt.


Lary setzt den defensiv

n Schlusspunkt

Neben Brzozowski auf Seiten der Panthers zeigte auch der erfahrene Defensive Back Adam Lary eine unauffällig starke Leistung gegen die Thunder.

Fünf Tackles, eine abgewehrte Passaktion und eine Interception standen am Ende für einen Spieler zu Buche, der der Secondary der Panthers Erfahrung und Ruhe verleiht.

Lary war ein wichtiger Bestandteil der überzeugenden Defensivleistung von Panthers Wroclaw und zeigte erneut, dass die Homegrown-Tiefe dieses Kaders weit über die bekanntesten Namen hinausgeht.


Woche 4 war erneut eine Erinnerung daran, dass die in dieser Liga verteilten Homegrown-Talente absolut erstklassig sind. Ob Tight Ends, die eine Lücke schließen, ein Pass Rusher, der dem Quarterback das Leben schwer macht, oder ein Running Back, der nach einer Verletzung mit einer Ausrufezeichen-Leistung zurückkehrt – der europäische Football befindet sich in sehr guten Händen.



A.T.

(Quelle: AFLE)

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