AFLE wird Mehrheitseigentümer von Rhein Fire und sichert die Zukunft der Franchise im europäischen American Football
- A.T.

- vor 11 Stunden
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Die American Football League Europe (AFLE) gab heute bekannt, dass sie im Rahmen des AFLE-Stabilisierungsplans Mehrheitseigentümer ihrer Franchise Rhein Fire geworden ist und damit die Kontrolle über die Franchise übernimmt. Der Eigentümerwechsel beendet einen akuten finanziellen Notfall bei der Franchise, verhindert eine unmittelbar drohende Insolvenz und sichert sowohl die Stabilität als auch die weitere Spielfähigkeit einer der traditionsreichsten Franchises im europäischen American Football – über die Saison 2026 hinaus.
Diese Entscheidung spiegelt die grundlegende Philosophie wider, auf der die AFLE gegründet wurde: eine professionell geführte und langfristig finanzierte American-Football-Liga in Europa, die ihren Franchises in schwierigen Situationen aktiv zur Seite steht, anstatt sie sich selbst zu überlassen. Bei Rhein Fire geht die AFLE nun einen entscheidenden Schritt über eine reine Unterstützungsmaßnahme hinaus: Durch die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der Franchise erhält die Liga die Kontrolle und nimmt deren Zukunft direkt in die eigenen Hände.
Ein Eigentümerwechsel – ein Bekenntnis zur Zukunft
„Rhein Fire ist einer der traditionsreichsten und bekanntesten Namen im europäischen American Football. Eine Franchise mit dieser Geschichte verdient mehr als ein Rettungspaket. Sie verdient einen Eigentümer, der sich voll und ganz für ihre Zukunft einsetzt“,
sagte Moritz Heisler, Managing Director und COO der AFLE. Er fügte hinzu:
„Genau das ermöglicht der heutige Eigentümerwechsel. Indem die AFLE Mehrheitseigentümer von Rhein Fire wird, unterstützt sie die Franchise nicht mehr nur von außen – wir halten nun eine kontrollierende Beteiligung und übernehmen langfristig eine direkte Rolle in ihrer Zukunft, auf und neben dem Spielfeld.“
Stabilität und Spielfähigkeit gesichert
Der Eigentümerwechsel sichert den laufenden Betrieb von Rhein Fire vollständig ab und beseitigt das unmittelbare Insolvenzrisiko. Als neuer Mehrheitseigentümer der Franchise hat die AFLE nun direkte Kontrolle über die Finanzen und die Governance von Rhein Fire. Diese Struktur soll sowohl die langfristige Stabilität der Franchise als auch ihre kontinuierliche Spielfähigkeit auf dem Feld – Saison für Saison – gewährleisten.
„Stabilität und Spielfähigkeit sind zwei Seiten derselben Medaille“,
sagte Heisle
„Spieler, Coaches und Mitarbeiter brauchen die Gewissheit, dass ihre Franchise auch in Zukunft bestehen wird. Fans brauchen die Gewissheit, dass ihr Team in der kommenden Saison und auch in der darauffolgenden Saison dabei sein wird. Die Übernahme der Mehrheit an Rhein Fire ist der Weg, wie die AFLE diese Gewissheit sicherstellt.“r.
Rhein Fire bleibt ein Eckpfeiler des Footballs in Nordrhein-Westfalen
Rhein Fire ist einer der bekanntesten Namen im europäischen American Football und blickt auf eine Geschichte zurück, die bis in die 1990er-Jahre reicht, sowie auf eine treue Fanbasis in ganz Nordrhein-Westfalen.
Unter der Mehrheitsbeteiligung der AFLE bleibt die Franchise vollwertiges und aktives Mitglied der Liga – sowohl sportlich als auch operativ. Mit dem nun vollzogenen Eigentümerwechsel geht Rhein Fire von einer Position finanzieller und operativer Stabilität in die Offseason – und nicht länger aus der Unsicherheit heraus, mit der die Franchise noch vor wenigen Wochen konfrontiert war.
Die Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg, in dieser Saison Heimspielstätte von Rhein Fire, bleibt eine der Vorzeige-Spielstätten der Liga: Am kommenden Sonntag, dem 6. September 2026, wird sie den ersten AFLE Gold Bowl überhaupt austragen – den Höhepunkt der Premierensaison der Liga.
A.T.
(Quelle: AFLE - Pressemitteilung)





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